Samstag, 3. Oktober 2026

HamburgLeitungstrassen im Überblick

[10.10.2016] Ein kartenbasiertes Online-Portal verschafft Bauunternehmen, Planungsbüros und Architekten einen Überblick über die Leitungstrassen im Hamburger Untergrund. So lässt sich über ein System prüfen, ob sich dort, wo gebaut werden soll, Leitungen befinden.
Hamburg: ELBE+ erleichtert Zusammenarbeit von Tiefbauunternehmen und Leitungsbetreibern.

Hamburg: ELBE+ erleichtert Zusammenarbeit von Tiefbauunternehmen und Leitungsbetreibern.

(Bildquelle: LGV - Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung / Gerd Hachmann)

In Hamburg können jetzt Bauunternehmen, Planungsbüros und Architekten über ein kartenbasiertes Online-Portal kostenlos Leitungsanfragen stellen. Konzipiert hat ELBE+ (Elektronische Bearbeitung von Leitungsanfragen) laut eigenen Angaben der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung gemeinsam mit den Leitungsbetreibern Stromnetz Hamburg, Hamburg Netz, Hamburg Wasser, Vattenfall Fernwärme, Dataport und Colt Technology. Umgesetzt habe es der IT-Dienstleister Dataport. Im Portal finden sich amtliche Karten, wahlweise auch Luftbilder, in denen die Flächen für die Leitungsanfragen direkt eingezeichnet werden. Auch andere Informationen, etwa zu Schutzgebieten und bestehenden Baustellen, können unterstützend für die Leitungsanfrage eingeblendet werden. Im Untergrund der Freien und Hansestadt seien Leitungen von mehreren Dutzend Leitungsbetreibern zu finden, teilt der Landesbetrieb mit. Leitungsanfragen schicken Baustellenbetreiber bislang per E-Mail an jeden einzelnen Leitungsbetreiber. Die nicht immer klar strukturierten Anfragen führen bei diesen zu erhöhtem Aufwand und längeren Bearbeitungszeiten, da beispielsweise Ortsangaben zu unpräzise sind. „ELBE+ leistet einen substanziellen Beitrag zum Aufbau der digitalen Stadt Hamburg“, erklärt Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen. „Die enge Kooperation der Verwaltung mit Bau- und Leitungsunternehmen schafft neue Möglichkeiten, sowohl die Infrastruktur in Hamburg sicherer zu machen, als auch über neue digitale Wege Auskunfts- und Genehmigungsprozesse in der Verwaltung zu verbessern und zu beschleunigen.“ Zu den sechs beim Start verfügbaren Leitungsbetreibern konnten laut der Mitteilung bislang 14 weitere Unternehmen an ELBE+ angeschlossen werden. Weitere Leitungsbetreiber sollen hinzukommen. Außerdem sei geplant, andere Verwaltungsverfahren mit ELBE+ zu koppeln, um beispielsweise Genehmigungsprozesse zu optimieren.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Soluvia: Abrechnungsplattform für Stadtwerke eröffnet

[29.09.2026] Soluvia Energy Services bietet seine Abrechnungsplattform SESuite erstmals Energieversorgern außerhalb des MVV-Energie-Konzerns an. Das Full-Service-Angebot richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Versorger, die ihre Abrechnungssysteme ablösen oder neu aufstellen wollen. mehr...

data analytics institute: Neuer Konsortialpartner von energy data-X

[28.09.2026] Das data analytics institute wird Konsortialpartner von energy data-X und bringt seinen Datenraum HEAT-X für die kommunale Wärmeplanung ein. Damit sollen Daten aus Strom- und Wärmesektor künftig über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft werden. mehr...

Greenflash: Dezentrale Energiesysteme in Echtzeit steuern

[25.09.2026] Greenflash hat mit Greencore AI eine Software zur Echtzeitsteuerung dezentraler Energiesysteme entwickelt. Sie soll Erzeugung, Speicherung und Verbrauch anhand von Prognosen und aktuellen Marktdaten wirtschaftlich aufeinander abstimmen. mehr...

items: ITS Group übernimmt Fernwärme-Software

[24.09.2026] items überträgt seine Fernwärme-Software Grid Insight: Heat zum 1. November 2026 an die ITS Group. Mit der Software wechselt auch das zuständige Team zum Dortmunder Unternehmen. mehr...

G&W Software: Unterstützung bei Investitionsentscheidungen

[21.09.2026] Der Umbau der Energieversorgung stellt Versorger vor langfristige Investitionsentscheidungen bei Gas-, Wärme- und Stromnetzen. Die Software CaliforniaX soll dabei helfen, unterschiedliche Szenarien zu kalkulieren und Infrastrukturprojekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. mehr...

GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse

[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...

Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet

[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...

cortility: KI automatisiert Standardanliegen

[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...

Illustration eines Laptops, aus dessen Bildschirm eine Rechnung in Papierform ausgegeben wird. Die Darstellung symbolisiert den digitalen Rechnungsversand.

E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet

[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...

bericht

KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht

[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...

Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud

[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...

bericht

Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung

[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen

[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...

bericht

IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration

[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...

cortility: EDM-Kooperation mit endica

[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...