Samstag, 28. März 2026

Stadtwerke BielefeldRieke geht in den Ruhestand

[26.01.2018] Ende des Jahres wird der langjährige Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld, Friedhelm Rieke, auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedet. In seine Amtszeit fielen viele wichtige Weichenstellungen des Unternehmens, wie die Rekommunalisierung und das Umsetzen der Energiewende.
Friedhelm Rieke

Friedhelm Rieke, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld

(Bildquelle: Stadtwerke Bielefeld / Veit Mette)

Friedhelm Rieke, langjähriger Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld, wird Ende 2018 in den Ruhestand gehen. Wie das Unternehmen mitteilt, läuft der Geschäftsführervertrag nach zweimaliger Verlängerung planmäßig auf Wunsch von Rieke aus. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bielefeld begann Friedhelm Rieke 1982 seinen Berufsweg bei den Stadtwerken Bielefeld. Seit 2004 steht er an der Spitze des Energieversorgers, seit 2014 führt er zusammen mit Martin Uekmann die Unternehmensgruppe mit 2.500 Mitarbeitern. Zurzeit prägen seine Tätigkeit laut Firmenangaben die zunehmende Digitalisierung der Branche und die jüngst gestartete 370 Millionen Euro starke Investitionsoffensive mit Schwerpunkt auf einem flächendeckenden Glasfaserausbau in Bielefeld.
In Riekes Amtszeit wurden viele wichtige Weichen des Unternehmens gestellt. Wie der Energieversorger mitteilt, zählen hierzu beispielsweise die Neuausrichtung und der Ausbau der Unternehmensgruppe, die Beteiligung an den Stadtwerken Gütersloh, Ahlen und Werther, die Rekommunalisierung der Stadtwerke Bielefeld und das verstärkte Engagement auf dem Entsorgungsmarkt. Außerdem habe das Bielefelder Unternehmen, auch hier mit Friedhelm Rieke als treibender Kraft, in den vergangenen Jahren, die Energiewende konsequent umgesetzt. Die Stadtwerke investierten allein in den Ausbau der erneuerbaren Energien und in die Kraft-Wärme-Kopplung mehr als 200 Millionen Euro. Die Kohlendioxid-Einsparziele von 40 Prozent konnte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge vorzeitig erreichen.





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