Samstag, 7. Februar 2026

KEAIn sechs Schritten zum Klimaschutz

[25.03.2019] Um die Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen, sind vor allem die kommunalen Akteure gefragt. Das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gibt Kommunen mit einen Sechs-Punkte-Plan Hilfestellung.
Zum Klimaschutz in Kommunen führen sechs einfache Schritte

Zum Klimaschutz in Kommunen führen sechs einfache Schritte, verspricht die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg.

(Bildquelle: Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz)

Für Kommunen, die sich auf den Weg zu mehr Klimaschutz machen möchten, hat das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg sechs aufeinander aufbauende Maßnahmen benannt, die diesen Prozess unterstützen. Als Serviceeinrichtung der KEA ist das Kompetenzzentrum nach eigenen Angaben Informationsquelle und zugleich Netzwerk für kommunal Verantwortliche. Im folgenden werden die sechs Maßnahmen aufgezählt:

1. Erste Anlaufstelle: Erste Informationen sowie einen Überblick über mögliche Maßnahmen und Fördermöglichkeiten erhalten baden-württembergische Kommunen bei den Kompetenzzentren der KEA sowie den regionalen Energieagenturen. Diese mit Unterstützung des Landes geschaffenen Einrichtungen bieten kostenfreie Initialberatungen für Gebäudebesitzer, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen, Vereine, aber auch für Kommunen an.
2. Status-quo ermitteln: Mit dem Quick-Check der KEA kann jede Kommune ihren Status-quo bei Energie und Klimaschutz ermitteln. Der Blick in den Statusbericht Kommunaler Klimaschutz verrate, wo die Kommune im Vergleich steht.
3. Energie-Management einführen: Nach den Erfahrungen der KEA könne jede Kommune ohne investieren zu müssen mit einem systematischen Energie-Controlling, der Optimierung von Anlagen und ihrer Regelung, mit Hausmeisterschulungen und Nutzersensibilisierungen eine Senkung des Energieeinsatzes um mindestens zehn Prozent erreichen.
4. Klimaschutzkonzept erstellen: Ein Konzept, das die Ist-Situation erfasst, sinnvolle Maßnahmen beschreibt und dabei die in der Kommune geltenden Rahmenbedingungen berücksichtigt, ist wichtig, um die Richtung anzugeben. Die Kommunalrichtlinie fördere die Erstellung eines derartigen Konzepts mit bis zu 65 Prozent.
5. Maßnahmen umsetzen und Fördermöglichkeiten nutzen: Für Investitionen in Personal, Infrastruktur, Gebäude, Öffentlichkeitsarbeit und flankierende Maßnahmen können Kommunen eine Vielfalt von Förderprogrammen in Anspruch nehmen.
6. Teilnahme am European Energy Award: Der eea ist ein europaweites Management- und Zertifizierungssystem, das eine systematische Kontrolle und Bewertung der kommunalen Energie- und Klimaschutzaktivitäten ermöglicht. Das Klimaschutz-Plus-Programm des Landes bezuschusst die Teilnahme an dem Wettbewerb, an dem sich zuletzt rund 120 Kreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg beteiligten.





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