Mittwoch, 18. März 2026

BerlinPositives Fazit zu Klimaschutzprogramm

[09.08.2022] Ein Jahr nach Antragsstart des Klimaschutzprogramms Effiziente GebäudePLUS kommen das Land Berlin und die Investitionsbank Berlin (IBB) zu einem positiven Fazit. Binnen eines Jahres wurden knapp 30 Millionen Euro Zuschussvolumen beantragt.

Das Klimaschutzprogramm Effiziente GebäudePLUS hat mit rund 30 Millionen Euro beantragtem Zuschussvolumen alle Erwartungen übertroffen. Wie die Berliner Senats­verwaltung für Wirtschaft, Energie mitteilt, kommen ein Jahr nach Antragsstart die Investitionsbank Berlin (IBB) und das Land Berlin zu diesem positiven Fazit. Seit Anfang August 2021 seien in den fünf Fördermodulen 1.091 Anträge eingegangen. Über 90 Prozent davon entfielen auf private Eigentümer. Am häufigsten würden die Zuschüsse für den Austausch beziehungsweise die Optimierung der Anlagentechnik (568 Anträge) und die Verbesserung vom Wärmeschutz der Gebäudehülle (379 Anträge) genutzt. Insgesamt habe das Land Berlin für Effiziente GebäudePLUS Fördermittel in Höhe von 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Die Beheizung der Gebäude mit fossilen Energien sei immer noch die Hauptursache der CO2-Freisetzung in Berlin. Der Senkung des Verbrauchs durch Verbesserungen an der Gebäudehülle und einer Erneuerung der Heizungstechnik komme dabei eine entscheidende Rolle zu. Das Programm Effiziente GebäudePLUS stelle somit einen entscheidenden Hebel in Berlin dar, um langfristige Einsparungen von CO2-Emissionen im Sinne der Berliner Klimaziele zu bewirken.
Mit dem Förderprogramm Effiziente GebäudePLUS werde die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden im Land Berlin unterstützt, um eine Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen des Gebäudesektors zu erreichen. Das Programm richte sich mit der Bereitstellung von Zuschüssen in erster Linie an private Gebäudeeigentümer von Einfamilienhäusern, Mehrfamilien­häusern einschließlich großen Mietshäusern sowie von Gewerbeeinheiten oder Bürogebäuden im Land Berlin. Dabei werde die überarbei­tete Förderkulisse des Bundes durch attraktive Zuschüsse des Landes ergänzt. Seit Veröffentlichung des Berliner Haushalts am 14. Juli würden die eingegangenen Anträge wieder bearbeitet und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen bewilligt. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolge nach dem Erstattungsprinzip.
Das Förderprogramm sei in fünf Fördermodule untergliedert. Diese reichten von Einzelmaßnahmen zum Wärmeschutz der Gebäudehülle, unter anderem Dämmung der Außenwände oder Austausch von Fenstern durch Wärmeschutzfenster, bis zur Förderung der Optimierung oder Erneuerung von Anlagentechnik wie Heizungs- und Lüftungsanlagen. Darüber hinaus sei ein Fördermodul digitale Systeme zur energe­tischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung vorgesehen. Die Fördersätze reichten je nach Maßnahme von zehn bis 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Die maximale Fördersumme betrage 500.000 Euro Zuschuss je Vorhaben.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Finanzierung
Hauptsitz des Stadtwerks am See in einem modernen, dreigeschossigen Bürogebäude mit grauer Fassade, umgeben von Bäumen und Grünflächen, mit Parkplatz und Firmenschild im Vordergrund.

Stadtwerk am See: Finanziell attraktive Geldanlage

[03.03.2026] Die Kunden des Stadtwerks am See in Konstanz haben die Möglichkeit, sich am Erfolg des gesamten Unternehmens zu beteiligen. Der kommunale Versorger gibt zehn Millionen Euro in Form von Genussrechten aus. mehr...

Visualisierung des Agri-Solarparks in Münster-Amelsbüren mit aufgeständerten Solarmodulen über landwirtschaftlicher Fläche; darunter wächst Getreide, ein Traktor fährt zwischen den Modulreihen bei tief stehender Sonne.

Stadtwerke Münster: Bürgerbeteiligung an Solarpark

[25.02.2026] Die Stadtwerke Münster bieten eine Bürgerbeteiligung an einem neuen Agri-Solarpark an. Das Projekt verbindet Stromerzeugung mit Landwirtschaft. Anlegerinnen und Anleger erhalten vier Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von zehn Jahren. mehr...

VKU/BDEW: Stellungnahme zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur

[19.02.2026] Die Branchenverbände VKU und BDEW haben sich jetzt jeweils zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur zu möglichen Einspeisenetzentgelten positioniert. Beide Verbände begrüßen Reformschritte bei den Stromnetzentgelten, lehnen dynamische Einspeiseentgelte jedoch ab. mehr...

Bundesnetzagentur: Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt

[19.02.2026] Die Bundesnetzagentur hat jetzt Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Behörde Stromerzeuger ab 2029 systematisch an den Netzkosten beteiligen und dafür ein Kapazitätsentgelt sowie dynamische Einspeiseentgelte einführen will. mehr...

Sachsen: Förderbank unterstützt Energiewendeprojekte

[19.02.2026] Der Sachsenkredit Energie und Speicher der Sächsischen Aufbaubank finanziert Photovoltaik-, Windkraft- und Speicherprojekte in Sachsen. Wie das Instrument 2025 Investitionen von rund 1,2 Millionen Euro ermöglichte und was das für kommunale Infrastruktur bedeutet, zeigt das Beispiel Bad Muskau. mehr...

Marktoffensive Erneuerbare Energien: Vertragsmuster für virtuelle Power Purchase Agreements vorgelegt

[18.02.2026] Die Marktoffensive Erneuerbare Energien hat jetzt ein Vertragsmuster für virtuelle Power Purchase Agreements vorgelegt. Damit soll der bislang wenig verbreitete vPPA-Markt in Deutschland standardisiert und für Unternehmen rechtssicherer zugänglich werden. mehr...

Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim: Bürgerfinanzierungsmodell erreicht Schlussphase

[04.02.2026] Die Bürgerfinanzierung SWLB KLIMA-Invest der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim steuert auf die Schlussphase zu. Bis zum 1. März können sich Interessierte noch beteiligen, nachdem bereits über vier Millionen Euro gezeichnet wurden. mehr...

Screenshot der REWAG-Crowd-Website mit Startförderung: Links Text „Startförderung“ mit Erklärung zum 500-Euro-Starterbonus für die ersten fünf Projekte und grünem Button „Projekt starten“. Rechts ein Foto im Freien mit zwei Personen, die eine Raketen-Grafik und einen grünen Kreis mit „500 € Starterbonus“ hochhalten. Unten ein grüner Balken mit dem Hinweis „50.000 € noch im Fördertopf!“. (Bildquelle: www.rewag-crowd.de)

REWAG: Crowdfunding-Plattform gestartet

[03.02.2026] Ab sofort können Vereine und Initiativen aus Regensburg und der Region ihre gemeinnützigen Projekte online vorstellen. Wie die REWAG mitteilt, steht dafür ein Fördertopf in Höhe von 50.000 Euro bereit. Die Plattform soll lokale Vorhaben sichtbarer machen und sie finanziell unterstützen. mehr...

Schleswig-Holstein: Erhöhung des Bürgerenergiefonds

[20.01.2026] Schleswig-Holstein erhöht den Bürgerenergiefonds um weitere fünf Millionen Euro und stärkt damit die Finanzierung von Energieprojekten in Bürgerhand. Das Gesamtvolumen des Fonds steigt auf 15 Millionen Euro und soll neue Wind-, Solar- und Wärmeprojekte anschieben. mehr...

Niedersachsen: Gewerbesteueraufkommen für Offshore-Windparks gesichert

[07.01.2026] Niedersachsen ordnet die Gewerbesteuer für Offshore-Windparks neu und sichert damit dauerhaft hohe Einnahmen für seine Kommunen. Kern der Regelung ist die Zuweisung der Hebeberechtigung an Wilhelmshaven ab 2026, mit umfangreichen Umverteilungseffekten über den Kommunalen Finanzausgleich. mehr...

Kreis Freising: Floor-Vertrag für Batteriespeicher abgeschlossen

[18.12.2025] Ein Floor-Vertrag zwischen MVV Trading und der Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land soll die Wirtschaftlichkeit eines neuen Batteriespeichers sichern. Das Konzept verbindet eine garantierte Mindestvergütung mit der flexiblen Vermarktung an Strom- und Regelenergiemärkten. mehr...

Hessen: Bürgschaftsrahmen für kommunale Energienetze

[25.11.2025] Hessen will kommunale Energienetze stärken und stellt dafür einen Bürgschaftsrahmen von bis zu einer Milliarde Euro bereit. Nach Angaben der Stadt Hanau soll das neue Programm Stadtwerken den Zugang zu Kapital erleichtern und Investitionen in Infrastruktur beschleunigen. mehr...

Mainz: Fördermittel ausgeschöpft

[24.11.2025] Das Mainzer Förderprogramm für Photovoltaik-Speicher ist beendet, die Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm KIPKI sind vollständig vergeben. Rund 500.000 Euro ermöglichten den Bau hunderter Anlagen mit großer Solar- und Speicherkapazität. mehr...

SWLB: Bürgerfinanzierungsmodell trifft auf hohe Nachfrage

[20.11.2025] Das Bürgerfinanzierungsmodell SWLB KLIMA-Invest hat kurz nach dem Start die Marke von fünf Millionen Euro erreicht. Für weitere Anleger steht laut Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim noch knapp ein Millionbetrag bereit. mehr...

badenova: Förderung von acht Klima- und Wasserschutzprojekten

[13.11.2025] Der badenova Innovationsfonds fördert im Herbst 2025 acht neue Projekte für Klima- und Wasserschutz in Baden-Württemberg mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Damit setzt der Energieversorger eigene Akzente für grüne Quartiere, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität in der Region. mehr...