Freitag, 24. Juli 2026

HyLand-RegionenförderungWasserstoff-Wettbewerb gewonnen

[02.05.2023] Im Rahmen des Wettbewerbs HyLand-Regionenförderung gehört jetzt die Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper zu einen der drei Gewinnerinnen.

Die Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper hat jetzt gemeinsam mit Essen und dem Kreis Emscher-Lippe den Wettbewerb der HyLand-Regionenförderung des Bundesverkehrsministeriums gewonnen. Wie die WSW Wuppertaler Stadtwerke mitteilen, hat die Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper bereits im Jahr 2020 durch den Gewinn des Landeswettbewerbs zur Wasserstoffmobilität vom NRW-Wirtschaftsministerium den Titel Modellregion Wasserstoff-Mobilität NRW erhalten und arbeitet seitdem verstärkt am Aufbau einer Wasserstoffregion. Paradebeispiel sei das Wuppertaler Modell: In Wuppertal könnten die Busse der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ihren Wasserstoff schon seit mehr als zwei Jahren direkt am Müllheizkraftwerk der AWG auf Korzert tanken. Den Strom liefere die AWG durch die thermische Behandlung der Abfälle – ein einmaliges Beispiel für praktizierte Sektorenkopplung.
Unter dem Titel HyPerformer-Region Rhein-Ruhr möchte die jetzt ausgezeichnete Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper ihre wegweisenden Projekte für den Markthochlauf der klimafreundlichen grünen Wasserstoffwirtschaft im Bereich Mobilität realisieren. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) habe am Mittwoch, den 26. April 2023, beim HyLand-Symposium in Berlin die Gewinner-Regionen bekannt gegeben. Drei Regionen seien bundesweit ausgewählt worden. In der HyPerformer-Region Rhein-Ruhr seien Investitionen von rund 82 Millionen Euro geplant. Der Bund stelle den drei Gewinner-Regionen Fördermittel von jeweils 15 Millionen Euro bereit. Zudem werde das Land Nordrhein-Westfalen für die geplanten Projekte der Region Rhein-Ruhr Mittel in gleicher Höhe bereitstellen. Elektrolyseure zur Erzeugung von grünem Wasserstoff sowie Wasserstoff-Tankstellen für Lkw und Busse seien in Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Gelsenkirchen und Dorsten an wichtigen Knotenpunkten und Verkehrsadern geplant. Darüber hinaus erlaube die Lage der Tankstellen zum Teil einen späteren Pipeline-Zugang, mit dem ein wachsender Wasserstoffbedarf bedient werden kann.
In der Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper planten die Wuppertaler Stadtwerke auf ihrem Betriebshof in Wuppertal-Nächstebreck eine Wasserstoff-Tankstelle zu bauen. Im Rahmen des Projekts finde die Erweiterung der bereits bestehenden Elektrolyse am Müllheizkraftwerk der AWG Wuppertal statt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Wasserstoff

Bayerischer Energiepreis: Wasserstoffprojekt H2Direkt hat Auszeichnung erhalten

[13.07.2026] Das Wasserstoffprojekt H2Direkt hat den Bayerischen Energiepreis 2026 in der Kategorie „Energieforschung“ erhalten. Die Auszeichnung würdigt den erstmals erfolgreichen Betrieb eines bestehenden Gasverteilnetzes mit 100 Prozent Wasserstoff und den Übergang in den Regelbetrieb. mehr...

Fraunhofer CINES: Untersuchung verweist auf hohe Transportkosten bei Wasserstoff

[06.07.2026] Transport und Speicherung können die Bezugskosten für grünen Wasserstoff bis 2035 deutlich erhöhen, besonders bei Spitzenlastkraftwerken. Eine Analyse von Fraunhofer CINES zeigt, warum Infrastrukturkosten für die Energiewirtschaft entscheidend werden und welche Unterschiede zur Industrie bestehen. mehr...

EWE Netz: Bau von Wasserstoffpipeline

[06.07.2026] EWE Netz startet mit H₂Coastlink 1 den Bau der ersten Wasserstoffpipeline im Nordwesten Deutschlands. Die Leitung soll den Emder Elektrolyseur an das Wasserstoff-Kernnetz anbinden und gilt als wichtiger Baustein für den Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft. mehr...

Chemnitz: EU-Fördermittel für Wasserstoffinfrastruktur erhalten

[30.06.2026] Chemnitz treibt den Ausbau seiner Wasserstoff- und Speicherinfrastruktur mit mehr als 30 Millionen Euro aus dem EU-Just-Transition-Fund voran. Die Fördermittel fließen in die Anbindung an das künftige Wasserstoffkernnetz sowie in einen Energiepark mit Photovoltaik und Großbatteriespeicher und stärken damit die regionale Energiewende. mehr...

Wasserstoffrat: Erwartungen für Hochlauf

[26.06.2026] Der Nationale Wasserstoffrat rechnet weiterhin mit einem hohen Bedarf an Wasserstoff in Deutschland. Nach einer aktualisierten Prognose dürfte sich der Markthochlauf jedoch verzögern und erst in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre an Fahrt gewinnen. mehr...

Wasserstoffrat: Beimischung in Erdgasnetze geprüft

[25.06.2026] Der Nationale Wasserstoffrat hat ein Informations- und Grundlagenpapier zur Beimischung von Wasserstoff in Erdgasnetze veröffentlicht. Darin untersucht das Gremium technische, regulatorische und wirtschaftliche Fragen sowie die möglichen Auswirkungen auf die Transformation des Energiesystems. mehr...

NRW: Realitätscheck Wasserstoff vorgelegt

[24.06.2026] Nordrhein-Westfalen hat der EU acht Vorschläge für einen schnelleren Aufbau der europäischen Wasserstoffwirtschaft vorgelegt. Die Empfehlungen sollen Investitionen erleichtern, regulatorische Hürden abbauen und den stockenden Markthochlauf voranbringen. mehr...

EWE/Salzgitter AG: Liefervertrag für grünen Wasserstoff abgeschlossen

[17.06.2026] EWE und die Salzgitter AG haben einen langfristigen Liefervertrag über jährlich 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff abgeschlossen. Die Vereinbarung soll die klimafreundliche Stahlproduktion voranbringen und gilt als wichtiges Signal für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. mehr...

Ein Mann steht in einem Heizungskeller vor einer wandhängenden Wasserstoff-Heizung und bedient das Display des Geräts. Auf der Front ist der Hinweis „H2 – 100 % Wasserstoff“ zu sehen. Die Anlage ist Teil eines Projekts zur Versorgung von Gebäuden mit Wasserstoff über das bestehende Gasnetz. Im Hintergrund sind Rohrleitungen und weitere Komponenten der Heizungsinstallation erkennbar.

Vaillant: Wasserstoffnetz im Regelbetrieb

[12.06.2026] Mehrere Privathaushalte in Hohenwart heizen jetzt mit 100 Prozent Wasserstoff. Das Projekt „H2Dahoam“ ist in den dauerhaften Betrieb gegangen. mehr...

Nationaler Wasserstoffrat: Nationaler Wasserstoffrat reformiert

[12.06.2026] Die Bundesregierung hat eine Reform des Nationalen Wasserstoffrats beschlossen. Das Gremium soll künftig stärker auf den Markthochlauf von Wasserstoff ausgerichtet werden. Zudem wird sein Aufgabenbereich erweitert und die Struktur verschlankt. mehr...

EWE: Bilfinger erhält Großauftrag für Wasserstoffanlage

[20.05.2026] EWE hat Bilfinger mit zentralen Arbeiten für die 320-Megawatt-Wasserstoffanlage in Emden beauftragt. Der Großauftrag markiert den Abschluss der letzten wesentlichen Vergaben und schafft die Basis für langfristige Lieferverträge für grünen Wasserstoff. mehr...

Glänzende „H₂“-Schrift schwebt in einer blauen, wasserähnlichen Umgebung mit aufsteigenden Bläschen und Lichtreflexen.

Bundeshaushalt: Verbände fordern Geld für Wasserstoff

[30.04.2026] Ein breites Bündnis aus Wirtschaft und Kommunen verlangt neue Finanzhilfen für den Wasserstoffmarkt. Im Bundeshaushalt 2027 sollen nach Angaben der Verbände Mittel für Preisgarantien und staatliche Absicherungen eingeplant werden. Damit sollen Investitionen erleichtert und der stockende Markthochlauf beschleunigt werden. mehr...

Braunschweig: Großspeicher für Wasserstoff angeliefert

[30.04.2026] Am Forschungsflughafen Braunschweig entsteht mit neu angelieferten Metallhydridspeichern eine Forschungsanlage für bis zu 500 Kilogramm Wasserstoff. Die TU Braunschweig baut damit ihr H2-Terminal zu einem großskaligen Reallabor für Erzeugung, Verteilung und sichere Langzeitspeicherung von grünem Wasserstoff aus. mehr...

LENA: Online-Reihe zur Wasserstoffwirtschaft gestartet

[29.04.2026] Sachsen-Anhalt hat eine neue Online-Reihe zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft mit großem Zuspruch gestartet. Zum Auftakt diskutierten mehr als 100 Fachleute, wie weit Infrastruktur, Elektrolyse und industrielle Anwendungen bereits sind – und wo Unternehmen noch auf Antworten warten. mehr...

Hamburg: tesa stellt auf grünen Wasserstoff um

[07.04.2026] tesa rüstet seine Produktion in Hamburg auf grünen Wasserstoff um und erhält dafür öffentliche Förderung. Der Anschluss an das Wasserstoffnetz HH-WIN ab 2027 markiert einen konkreten Schritt hin zur klimaneutralen Industrie. mehr...