Freitag, 17. April 2026

LeipzigPhotovoltaik vom Schuldach

[01.07.2025] An der Kurt-Masur-Grundschule in Leipzig hat die Leipziger Kommunale Energieeffizienz GmbH (LKE), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke, eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil der städtischen Initiative, kommunale Dächer zur Gewinnung erneuerbarer Energien weiter auszubauen.
Luftbild Photovoltaikanlage der Kurt-Masur-Straße


Neue Photovoltaikanlage der Kurt-Masur-Straße
 leistet wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen in Leipzig.

(Bildquelle: Leipziger Kommunale Energieeffizienz GmbH)

Die Stadt Leipzig will den Anteil kommunaler Dächer, die zur Gewinnung erneuerbarer Energien genutzt werden, kontinuierlich ausbauen. In den vergangenen Jahren seien bereits 38 neue Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden neu errichtet worden, weitere 15 Anlagen befänden sich aktuell im Bau und in der Vorbereitung, teilt die Stadt mit. Aktuell könnten auf kommunalen Dächern rund 2.300 Megawattstunden (Mwh) Ökostrom pro Jahr produziert werden, das entspricht etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1.000 Einpersonenhaushalten.

Vor Kurzem in Betrieb genommen wurde die neue Photovoltaikanlage auf dem 3.370 Quadratmeter großen Dach der Kurt-Masur-Schule. Die Leipziger Kommunale Energieeffizienz GmbH (LKE), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Leipzig, hat die Anlage mit einer maximalen Leistung von 99 Kilowatt an der Grundschule in der Südvorstadt installiert. 

„Rund 70 Prozent des erzeugten Stroms werden direkt in der Schule genutzt – ein wichtiger Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen. Wir sehen hier ganz konkret, wie die kommunale Energiewende gelingen kann“, kommentiert Leipzigs Baubürgermeister Thomas Dienberg. Die Initiative zur Anlage auf der Kurt-Masur-Schule kam dabei nicht nur von der Stadt, sondern auch aus der Schulgemeinschaft selbst: Lehrerinnen, Lehrer und Eltern engagierten sich aktiv für das Projekt. 

Leipzig verfügt nach eigenen Angaben über rund 3.000 Dachflächen, die seit einem Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 2020 kontinuierlich auf verschiedene Kriterien hin untersucht werden – etwa nach Größe, Bauzustand und Denkmalschutz. In den vergangenen Jahren seien bereits zahlreiche Anlagen mit einer maximalen Gesamtleistung von 2,1 Megawatt Peak errichtet worden, jährlich sollen zwischen einem und 1,5 Megawatt Peak hinzukommen. Ein besonderes Projekt in Zusammenarbeit mit der LKE sei zudem der geplante Photovoltaik-Carport auf dem P+R-Parkplatz an der Neuen Messe mit einer angestrebten Leistung von einem Megawatt Peak.





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