Praxisforum Geothermie BayernAustausch von Forschung, Praxis und Politik
Vom 22. bis 24. Oktober 2025 trifft sich die Geothermiebranche im Bürgerhaus Pullach bei München zum jährlichen Praxisforum Geothermie Bayern. Wie der Veranstalter Enerchange mitteilt, bringt das Forum aktuelle Entwicklungen, technische Innovationen und politische Impulse zusammen und richtet sich an Fachleute ebenso wie an den Branchennachwuchs. In einem dichten Programm mit Workshops, Kongress, Berufsforum und Exkursionen steht insbesondere die tiefe Geothermie im Mittelpunkt.
Der Veranstalter verweist auf die wachsende Bedeutung der Geothermie im Zuge der Wärmewende. Geschäftsführer Jochen Schneider sieht das Forum als Spiegel der aktuellen Dynamik: „Der neue Gesetzesentwurf des BWMK, zahlreiche seismische Kampagnen sowie konkrete Bohrvorhaben in mehreren Bundesländern zeigen, wie viel Bewegung derzeit im Markt ist.“ Das Forum verstehe sich dabei als Plattform, auf der Forschung, Praxis und Politik in Austausch treten.
Auftakt
Der Auftakt am 22. Oktober bietet zwei parallele Fachworkshops. Einer davon befasst sich mit der technischen Weiterentwicklung von Förderpumpen für Tiefenwasser – zentrale Komponenten jeder Geothermieanlage. Fachleute, darunter Vertreter der Stadtwerke München, berichten über den neuen Pumpen-Aktionsplan und weitere Innovationsansätze. Im zweiten Workshop steht die Rolle Künstlicher Intelligenz in der tiefen Geothermie im Fokus. Gezeigt wird unter anderem, wie KI-Modelle die Effizienz geothermischer Systeme verbessern können, etwa im Rahmen des KIT-Projekts MALEG.
Gleichzeitig öffnet das Berufsforum Geothermie bereits zum vierten Mal seine Türen für Studierende und Auszubildende. Ziel ist es, berufliche Perspektiven in der Geothermiebranche sichtbar zu machen und den Nachwuchs mit Unternehmen in Kontakt zu bringen. Ein abendliches Ice-Breaker-Event rundet den ersten Tag ab.
Der Kongresstag am 23. Oktober bietet Fachvorträge und Diskussionen in vier thematischen Foren. Die beiden Eröffnungs-Keynotes widmen sich der Bohrkleinentsorgung und der Fündigkeitsversicherung – beides zentrale Themen für die Projektpraxis. In den Foren geht es unter anderem um Finanzierungsmodelle für Fernwärmenetze, die mitteltiefe Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen, aktuelle Projektentwicklungen in Bayern und Europa sowie um Möglichkeiten zur Kostensenkung bei Bohrungen. Neben deutschen Beiträgen werden auch Erfahrungen aus Dänemark präsentiert.
Preisverleihungen
Einen festen Platz im Programm nehmen die Preisverleihungen ein. Mit dem „Goldenen Heizwerk“ und dem „Goldenen Kraftwerk“ werden herausragende Anlagen auf Basis einer Betreiberumfrage ausgezeichnet. Der Christian-Hecht-Preis prämiert die beste Nachwuchsarbeit aus dem Bereich der tiefen oder mitteltiefen Geothermie – erstmals auch mit Blick auf Projekte außerhalb des Molassebeckens, etwa im Oberrheingraben.
Zum Abschluss führt die GeoTHOUR am 24. Oktober zu zwei Praxisstandorten. Vorgesehen sind Besuche beim Projekt der MTU, das kürzlich eine neue Förderpumpe in Betrieb genommen hat, sowie am Bohrplatz Laufzorn II.
Für Behörden, kommunale Einrichtungen und Studierende gelten Sonderkonditionen. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Eine englische Simultanübersetzung wird bei entsprechender Nachfrage angeboten. Der Frühbucherrabatt läuft noch bis zum 31. Juli.
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