Stadtwerke KempenSpatenstich für Großstromspeicher erfolgt

Symbolischer Spatenstich auf dem Gelände des Heizkraftwerkes in Kempen.
v.l.: Christoph Dellmans, Bürgermeister Kempen; Daniel Bazhaf, Geschäftsführer Stadtwerke Kempen; Gregor Ulschmid, Teamleiter der Stromversorgung Netz
(Bildquelle: Stadtwerke Kempen)
Am 8. September hat mit einem symbolischen Spatenstich der Bau eines Großstromspeichers auf dem Gelände des Heizkraftwerks in Kempen begonnen. Wie die Stadtwerke Kempen berichten, soll die Anlage mit einer Kapazität von zwei Megawatt (MW) rund 4.000 Haushalte rechnerisch für eine Stunde mit Strom versorgen können und ist direkt an das Mittelspannungsnetz angebunden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2026 geplant, eine spätere Erweiterung auf bis zu vier MW ist möglich.
Der Speicher arbeitet mit Lithium-Ionen-Technologie und soll überschüssige Energie aufnehmen, wenn Windräder oder Photovoltaikanlagen mehr produzieren, als das Netz benötigt. Bei steigender Nachfrage kann die gespeicherte Energie wieder eingespeist werden. Geschäftsführer Daniel Banzhaf erklärte, man wolle damit nicht nur die Chancen der Energiewende nutzen, sondern auch Preisschwankungen am Strommarkt besser ausgleichen und für die Kunden langfristig stabile Tarife sichern.
Auch Bürgermeister Christoph Dellmans hob die Bedeutung hervor: Der Bau des Speichers sei ein starkes Signal für eine sichere, stabile und nachhaltige Energieversorgung in Kempen und bringe die Stadt dem Ziel näher, bis 2040 klimaneutral zu sein. Neben der Netzstabilität und einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien sei auch eine Notstromversorgung möglich, die bei Ausfällen Kritische Infrastrukturen absichern könne.
Nach Angaben der Stadtwerke haben erste Bauvorbereitungen bereits begonnen. Mit der Fertigstellung im Laufe der ersten Jahreshälfte 2026 soll der Speicher einen zentralen Beitrag für eine moderne und verlässliche Energieversorgung in Kempen leisten.
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