Mittwoch, 23. September 2026

dena-Branchenpapier15 Thesen für eine digitale Energiewelt

[30.03.2017] Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat jetzt ein Branchenpapier mit 15 Thesen zur Digitalisierung der Energiewirtschaft veröffentlicht. Die Positionen wurden von Entscheidern aus Politik und Wirtschaft im Rahmen des Projekts Digi4E vorgestellt.
Aus dem dena-Projekt Digi4E heraus sind 15 Thesen zur Digitalisierung der Energiebranche entstanden.

Aus dem dena-Projekt Digi4E heraus sind 15 Thesen zur Digitalisierung der Energiebranche entstanden.

(Bildquelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Die Digitalisierung hat einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewelt. Deshalb hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) jetzt ein Thesenpapier herausgegeben, das die zentralen Chancen und Herausforderungen dieses Prozesses aus Sicht der Energiebranche darstellt. Insgesamt 15 formulierte Thesen sind aus Stellungnahmen von Marktteilnehmern entstanden. Diese hatten ihre Annahmen auf einer Dialogveranstaltung im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderten dena-Projekts Analysen und Dialogprozesse zur Unterstützung der Digitalisierung im Bereich Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien (Digi4E) vorgestellt und diskutiert. Wie die dena meldet, nehmen die Positionen zum Teil Bezug auf das Impulspapier Strom 2030 (wir berichteten), mit dem das BMWi im September 2016 eine breit angelegte Diskussion zur Zukunft der Stromversorgung angeregt hat.
Die Thesen beschäftigen sich praktischerweise in 15 Kapiteln mit Themen wie Marktgestaltung, zukünftige Geschäftsmodelle, Datensicherheit oder die Rolle des Kunden und formulieren Lösungsansätze für eine digitalisierte Energiewirtschaft. Laut dena verdeutlicht das Papier, dass die Branche in der Digitalisierung einen wichtigen Treiber für die Energiewende sieht. So könne der Einsatz neuer Technologien entscheidend dazu beitragen, Effizienz- und Flexibilitätspotenziale zu erschließen und nutzbar zu machen.
Als Handlungsfelder, in denen sich schon heute ein starker Einfluss digitaler Technologien abzeichnet, haben die Herausgeber die integrierte Energiewende, die Flexibilisierung des Stromsystems, die Verbindung dezentraler Energieerzeuger sowie die regionale und zeitliche Optimierung von Erzeugung und Verbrauch identifiziert. Eine wichtige Voraussetzung sei jetzt die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen.





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