BrandenburgAuch im Spreewald schnell surfen

Im Spreewald soll man künftig nicht nur paddeln, sondern auch schnell surfen können.
(Bildquelle: Tourismusverband Spreewald/Peter Becker)
Seit dem Jahr 2012 hat das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg den Breitband-Ausbau gezielt vorangetrieben. Der brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) sagte jüngst mit Verweis auf den Breitband-Atlas des Bundes im Landtag: „Gut 57 Prozent der märkischen Haushalte haben Zugang zum schnellen Internet – das heißt, sie haben einen Netzzugang, der eine Datenübertragung von mehr als 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglicht. Damit sind wir Spitzenreiter unter den ostdeutschen Bundesländern.“ Gut ausgebaute Breitband-Netze seien eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt. Da auch das tägliche Miteinander, der Austausch mit Familien und Freunden sehr viel digitaler geworden sei, bekenne sich die Landesregierung zum Breitband-Ausbau, unterstrich Gerber in seiner Rede. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilt, hat das Land Brandenburg die Verbesserung der digitalen Infrastruktur bereits mit 57 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das habe dazu geführt, dass bis Ende 2015 etwa 2.000 Kabelverzweiger in Brandenburg aufgerüstet und breitbandfähig gemacht werden konnten, zusätzlich seien 3.000 Kilometer Glasfasertrassen im Land verlegt worden. „Mit unserem Konzept haben wir nicht nur die Versorgungssituation von rund 200.000 märkischen Haushalten erheblich verbessert. Auch in vielen Gewerbegebieten haben wir große Fortschritte gemacht. Zwei von drei Firmen haben heute Zugang zu schnellen Datenübertragungsraten“, sagte der Minister. Wenig profitieren konnte aufgrund seiner geografischen Besonderheiten bisher der Spreewald. Jetzt stellt das Land mehr als acht Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, um auch diesen mit schnellem Internet zu versorgen. „Der Breitband-Ausbau im Spreewald wird noch vor 2020 fertig sein“, sagte Gerber. So hat denn auch der Kreis Dahme-Spreewald als erster märkischer Landkreis eine Zusage über Bundesmittel aus den Töpfen der Bundesrichtlinie zum Breitband-Ausbau erhalten. Das Land Brandenburg unterstützt die Umsetzung der neuen Bundesrichtlinie, bei der ausschließlich Kommunen antragsberechtigt sind. So habe das Land kurzfristig die erforderliche Kofinanzierung in Höhe von 4,7 Millionen Euro abgesichert. Den Zuwendungsbescheid habe Minister Gerber unlängst an den Landrat Stephan Loge (SPD) übergeben. Auch die Kommunen Ostprignitz-Ruppin, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Uckermark, Oberhavel sowie Frankfurt (Oder) sollen mittlerweile Mittel beim Bund beantragt haben. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium kofinanziere diese Anträge mit bis zu 44,66 Millionen Euro aus Landesmitteln. „Ich gehe davon aus, dass sich auch die übrigen Landkreise und kreisfreien Städte an der nächsten Ausschreibungsrunde beteiligen“, sagte Gerber. „Und ich hoffe, dass wir das von der Bundesregierung verfolgte Ziel – eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit pro Sekunde – bis zum Jahr 2020 erreichen können. Das entspricht auch dem Ziel unseres Landesprogramms.“
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