Sonntag, 8. November 2026

Windpark GomadingenBau für Umspannwerk begonnen

[20.03.2025] Der Bau des Umspannwerks für den Windpark Gomadingen hat begonnen. Die Netzanbindung mit einer Leistung von 31 Megawatt soll bis Oktober 2025 fertiggestellt werden, sodass der Windpark im Sommer 2026 in Betrieb gehen kann.

Fotomontage des geplanten Windparks Gomadingen, von Kohlstetten aus betrachtet.

(Bildquelle: RES)

Für das Umspannwerk des auf der schwäbischen Alb gelegenen Windparks Gomadingen sind jetzt die Bauarbeiten gestartet. Wie das Unternehmen RES mitteilt, errichtet es die Netzanbindung an der Gemarkungsgrenze zwischen Offenhausen und Kohlstetten, um den 31 Megawatt starken Windpark an das Hochspannungsnetz anzuschließen. „Das Umspannwerk ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Windparks. Damit schaffen wir die technische Voraussetzung, um den Strom aus der Windenergie aus Gomadingen effizient ins Netz zu integrieren“, erklärt Gerhard Kienzler, Geschäftsführer von RES. Da keine bestehende Netzinfrastruktur genutzt werden kann, war laut RES eine eigene Lösung notwendig.

Die fünf Windenergieanlagen des Herstellers Vestas sollen ab Sommer 2026 jährlich über 65 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom liefern, was dem Bedarf von etwa 21.500 Haushalten entspricht. Seit Juli 2024 laufen vorbereitende Arbeiten, darunter Erd- und Kabeltiefbau sowie der Ausbau von Montageflächen und Zufahrtswegen. Die Fertigstellung der Netzanbindung ist für Oktober 2025 vorgesehen.

Das Herzstück des Umspannwerks ist ein Transformator mit einer Leistung von 50 Megavoltampere. Er hebt die Spannung des vom Windpark erzeugten Stroms von 30 Kilovolt auf 110 Kilovolt an, bevor dieser in das Hochspannungsnetz der Netze BW GmbH eingespeist wird. Neben dem Transformator gehören Schaltanlagen zur Steuerung des Stromflusses sowie Schutz- und Leittechnik zur sicheren Einspeisung ins Netz zur Anlage. Die Planung und Errichtung des Umspannwerks erfolgt in Zusammenarbeit mit Omexom Umspannwerke, während das regional ansässige Unternehmen Stooss Tiefbau die Erdbauarbeiten übernimmt. Die Bauleitung liegt bei RES.





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