Mittwoch, 4. Februar 2026

Solar-AuktionenBDEW fordert weniger Zurückhaltung

[05.08.2015] Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Eckpunkte zu Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen vorgelegt. Aus Sicht des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) muss im Bereich Photovoltaik nachgebessert werden.

Nachdem sich bereits der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) im Kern positiv zu dem vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichten Eckpunktepapier für Ausschreibungen Erneuerbarer-Energien-Anlagen geäußert hat (21860+wir berichteten), kommt nun Kritik vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). „Bedauerlich ist, dass das Bundeswirtschaftsministerium bei Auktionierungen im Photovoltaik-Bereich sehr zurückhaltend ist“, sagt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Angesichts der großen Bedeutung der Photovoltaik für die Erreichung der Erneuerbaren-Ziele sollte auch hier der Ausbau so kosteneffizient und zielgerichtet wie möglich erfolgen – gerade mit Blick auf die stark steigende Belastung der Verteilnetze durch selbst erzeugten Strom aus kleineren Photovoltaik-Anlagen.“ Der BDEW begleite die Vorbereitung der für das Jahr 2016 geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. So habe der Branchenverband etwa eine Studie in Auftrag gegeben, die die relevanten Parameter für Auktionen zur Ermittlung der Förderhöhe für alle erneuerbaren Energien identifizieren soll. „Darauf aufbauend werden wir unter Einbeziehung aller betroffenen Wertschöpfungsstufen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten“, so Müller weiter.





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