ThügaBeteiligung an Start-up home&smart

Mit der Beteiligung an home&smart will Thüga seine Digitalisierungskompetzenz ausweiten.
(Bildquelle: homeandsmart GmbH)
Der Stadtwerkeverbund Thüga hat sich jetzt mit acht Prozent an dem Start-up-Unternehmen home&smart beteiligt. Wie Thüga mitteilt, ist eine spätere Aufstockung jederzeit möglich. „Mit unserer neuen Beteiligung an der home&smart GmbH bauen wir die strategische Digitalisierungskompetenz der Thüga und Partnerunternehmen weiter aus“, sagt Gerhard Holtmeier, Mitglied des Vorstands. Weitere Gesellschafter sind das Unternehmen KIC InnoEnergy Germany sowie der Energieversorger Badenova. 15 Mitarbeiter zählt home&smart mit Sitz in Karlsruhe, seit dem 16. Januar 2017 betreibt home&smart das gleichnamige Internetportal. „Einer der Treiber für den Transformationsprozess in der Energiebranche ist die Digitalisierung. Vernetzte Services und intelligente Geräte rücken immer mehr in den Fokus“, erklärt Holtmeier. Gleichzeitig ist der Smart Home Markt für den Endverbraucher aber noch unübersichtlich und die Produkte sind erklärungsbedürftig. Hier setzte home&smart an. Das Portal punkte vor allem durch gut recherchierte und verständlich aufbereitete Informationen sowie Herstellerunabhängigkeit, zeigt sich Holtmeier überzeugt. Zum Launch des Portals wurden die 50-Top-Systeme in Deutschland getestet und bewertet, informiert Thüga. Insgesamt halte das Portal über 1.000 Berichte und 400 konkrete Anwendungsfälle zu Smart-Home-Systemen und dem Internet of Things bereit. Das Portal bietet Verbrauchern Informationen und Beratung zu Einsteigerlösungen wie der alleinigen Heizungs- oder Lichtsteuerung sowie zu Komplettsystemen für die Steuerung von Heizung, Licht, Haushaltsgeräten, Entertainment, Sicherheitssystemen sowie weiteren speziellen Anwendungsfällen. Testberichte und ein eigenes Testsiegel sollen eine Kaufentscheidung grundsätzlich erleichtern. Zur Zeit sei das Portal eher technisch getrieben, das werde sich zukünftig aber ändern. Das Portal soll perspektivisch auch Stadtwerken helfen, den Eintritt in den White Label Markt zu finden. „Gerade beim Thema Digitalisierung befinden sich Stadtwerke im starken Wettbewerb zu branchenfremden Unternehmen, die in den Markt dringen. Wer sich hier behaupten will, muss dem Kunden einen Mehrwert bieten, das wollen wir mit diesem Portal erreichen“, unterstreicht Holtmeier die Bedeutung der Beteiligung.
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