NRW.Energy4ClimateDrei Projekte erhalten Auszeichnung

Bereits sanierte Gebäude in der Lönssiedlung in Düsseldorf-Stockum.
(Bildquelle: beb)
Seriell modernisierte 1930er‑Jahre‑Häuser, ein zum Wohngebäude umgebauter Bürokomplex und ein komplett in Holz geplantes Neubaugebiet tragen ab sofort das Gütesiegel KlimaQuartier.NRW. Wie die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate mitteilt, würdigt das Land damit Konzepte, die hohe Aufenthaltsqualität mit klar belegbaren CO₂‑Einsparungen verbinden.
In Düsseldorf‑Stockum hebt die Beamten‑Wohnungs‑Baugenossenschaft eG die 41 Blöcke der Lönssiedlung von Effizienzklasse H auf A plus. Vorgefertigte Fassadenelemente in Holzrahmenbauweise beschleunigen die Sanierung, Wärmepumpen ersetzen Gasetagenheizungen, und Photovoltaik auf den Dächern deckt einen Teil des Strombedarfs.
Ebenfalls in Düsseldorf entsteht im Zooviertel neuer Wohnraum, indem die PANTA 304 Grundstücksgesellschaft einen leerstehenden Bürokomplex zu 613 barrierefreien Eigentumswohnungen umbaut. Auch hier kommt serielle Sanierung zum Einsatz: Die drei Baukörper erreichen nach Abschluss den Standard Effizienzhaus 40, werden an die Fernwärme angeschlossen und erhalten Photovoltaikmodule mit mehr als 100 Kilowatt Spitzenleistung.
Anders gelagert ist das Projekt Brunsheide in Leopoldshöhe‑Schuckenbaum. Die Gemeinde plant rund 250 Wohneinheiten in Mehrfamilien‑, Reihen‑, Doppel‑ und Einfamilienhäusern – mindestens ein Drittel davon öffentlich gefördert. Alle Gebäude entstehen in Holz‑ oder Holzhybridbauweise und erfüllen mindestens Effizienzhaus 40. Jede Einheit bekommt eine eigene PV‑Anlage samt Speicher; Quartiersgaragen, viel Grün und ein Natursee sollen Autoverkehr reduzieren und das Mikroklima verbessern.
„Klimafreundliche Gebäude sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft“, betont Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate. „Insbesondere die Umwidmung eines Bürokomplexes zu Wohnraum und die serielle Sanierung sind wichtige Ansätze, um die energetische Sanierung des Gebäudebestands zu beschleunigen.“
Seit Einführung des Siegels im Jahr 2023 hat das Land bereits 22 Planungskonzepte prämiert. Voraussetzung sind eine hochwertige Gebäudehülle, effiziente Haustechnik und vor Ort erzeugte erneuerbare Energie. Fördermittel stammen aus der Richtlinie progres.nrw; besonders ambitionierte Vorhaben können seit dem 3. Juni 2025 eine zusätzliche Förderung als KlimaGebäude.NRW plus erhalten, sofern die Auszeichnung vor Baubeginn erteilt wurde. Die nächsten Jurysitzungen sind für September und November 2025 terminiert.
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