Sonntag, 1. Februar 2026

Rheinland-PfalzEnergieatlas bringt Mehrwert

[13.12.2016] Die Energieagentur Rheinland-Pfalz zieht ein Jahr nach dem Start des Portals Energieatlas eine positive Bilanz. Inzwischen sind über 200 Projektsteckbriefe zu finden, für Kommunen gibt es einen speziellen Datenservice.
Der Energieatlas Rheinland-Pfalz hat sich zum zentralen Datenportal über die Fortschritte der Energiewende in dem Bundesland entwickelt.

Der Energieatlas Rheinland-Pfalz hat sich zum zentralen Datenportal über die Fortschritte der Energiewende in dem Bundesland entwickelt.

(Bildquelle: www.energieatlas.rlp.de)

Vor einem Jahr ging der Energieatlas Rheinland-Pfalz online. Wie die Energieagentur Rheinland-Pfalz meldet, hat sich die Website inzwischen zum zentralen Datenportal über die Fortschritte der Energiewende in dem Bundesland entwickelt. Das Portal sei um zahlreiche Funktionen und Recherchemöglichkeiten erweitert worden, zudem wurde die Nutzerfreundlichkeit deutlich verbessert. Nach Angaben der Energieagentur ist die Anzahl der Praxisbeispiele von Bürgern, Kommunen und Unternehmen auf über 200 angewachsen. Auf 109 Übersichtskarten lasse sich die regionale Entwicklung verschiedenster Kenngrößen zu Erneuerbare-Energien-Anlagen, zum Strom sowie zur Wärmeerzeugung aus regenerativen Quellen für Landkreise, Städte und Verbandsgemeinden aufbereiten. Die Daten könnten für jede Verwaltungseinheit mit den zugehörigen regionalen Projektesteckbriefen kombiniert und für eigene Zwecke weiterverwendet werden. Insgesamt enthalte der Energieatlas 208 Projektsteckbriefe aus den Bereichen Neu- und Altbau sowie von Kommunen und Unternehmen aus ganz Rheinland-Pfalz.
Als besonderes Angebot bietet die Energieagentur Rheinland-Pfalz einen Datenservice für individuelle Anfragen von Kommunen. Die Datenbasis mit Ausnahme des Stromverbrauchs entspreche dem Stand des Jahres 2015, zum Teil seien bereits Daten aus dem Jahr 2016 verfügbar. Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, erklärt: „Wir haben bei der Entwicklung des Energieatlas von Anfang an das Ziel verfolgt, Kommunen und Unternehmen und anderen Zielgruppen einen echten Mehrwert zu bieten. Wo es sonst nur mit hohem Rechercheaufwand möglich wäre, sich fundierte Daten zum Stand der eigenen Klimaschutzprojekte zu beschaffen, ist dies jetzt durch wenige Klicks und sehr viel schneller möglich.“





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