Sachsen-AnhaltEnergiestudie für die Zukunft
Eine vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt in Auftrag gegebene Studie soll als Basis für das Energiekonzept des Landes dienen. Nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft liefert die von EuPD Research und dem Deutschen CleanTech Institut durchgeführte Untersuchung Prognosen bis zu den Jahren 2020 und 2030. Die Studie fokussiere etwa den Energieverbrauch, den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Bedeutung der Braunkohle. Zudem werden Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Strukturen im Energiesektor analysiert. „Die Studie belegt, dass Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren seine Hausaufgaben gemacht hat“, sagt Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU). „Dies gilt vor allem mit Blick auf die Nutzung regenerativer Energieträger, die 2011 für mehr als 40 Prozent der Nettostromerzeugung gesorgt haben.“ Wie das Ministerium weiter mitteilt, sind auf Basis heutiger Technologien die ambitionierten Ziele der Energiewende nicht zu erreichen. Das Land werde sich daher die heimische Braunkohle zugunsten der Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit offenhalten. Auf Basis der Studie will das Wirtschaftsministerium das Energiekonzept des Landes für die Jahre 2020 und 2030 fortschreiben. Es soll bis Jahresende vorliegen und gemeinsam mit den Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt, Landesentwicklung und Verkehr sowie dem Ministerium für Finanzen erarbeitet werden.
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