HessenErdwärme für die Energiewende
Die Nutzung von Erdwärme zum Heizen oder Kühlen von Gebäuden kann einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Wärmewende leisten. Um Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürgern diese Technik zur Wärme- und Kälteversorgung näher zu bringen und ihnen gleichzeitig fundierte Planungsdaten bereitzustellen, hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen die LEA LandesEnergieAgentur Hessen (LEA Hessen) beauftragt, geothermische Probebohrungen und Untersuchungen in hessischen Städten und Gemeinden durchzuführen. Insgesamt werden 17 Probebohrungen in hessischen Kommunen durchgeführt, die zu Erdwärmesonden ausgebaut werden. In diesen Kommunen werden und wurden teilweise schon Probebohrungen durchgeführt: Alsfeld, Büdingen-Düdelsheim, Frankenberg (Eder), Frankfurt (Rebstockbad), Groß-Gerau, Habichtswald, Hofheim-Wallau, Homberg (Efze), Langgöns-Dornholzhausen, Offenbach, Pohlheim, Riedstadt-Goddelau, Solms, Stockstadt am Rhein, Twistetal, Vellmar und Waldeck.
Eignet sich ein Standort, kann die Erdwärme nicht nur Energie- und Wärmelieferant für Hauseigentümer sein, sondern auch für Kommunen, die Baugebiete erschließen wollen, oder für Gewerbeimmobilien. Auch auf dem Gelände des Rebstockbads in Frankfurt werden anhand einer 100 Meter tiefen Probebohrung Kenntnisse über die geologische und geothermische Situation vor Ort gesammelt. „Ein großer Teil unseres Energieverbrauchs fließt in die Heizung unserer Wohnungen oder industrielle Prozesswärme. Man kann auch sagen: Wir heizen vielerorts zum Fenster raus. Die Folge: Die CO2-Emissionen im Gebäudesektor sind zu hoch. Das muss sich ändern, darum verfolgen wir bei der Energie- und Wärmewende verschiedene Wege gleichzeitig. Dazu gehört auch die oberflächennahe Geothermie“, erklärt der hessische Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir. Insgesamt investiert das Land 500.000 Euro in das Projekt. Erdwärme wird dabei über eine Erdwärmesonde an eine Wärmepumpe gegeben. So kann Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden genutzt werden.
Stadtwerke Münster: Kalte Nahwärme im Neubaugebiet
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Berlin: Kicken und wärmen
[23.02.2026] Unter einem Fußballspielfeld in Berlin entsteht ein großflächiges Geothermie-Kollektorfeld, das vier öffentliche Gebäude vollständig mit erneuerbarer Wärme versorgt. Das Projekt am Maikäferpfad gilt als wirtschaftlich tragfähiges Modell für die kommunale Wärmewende und zeigt, wie sich Sportflächen energetisch doppelt nutzen lassen. mehr...
Praxisforum Tiefengeothermie: Neuer Name spiegelt Aufschwung
[23.02.2026] Das Praxisforum Geothermie Bayern firmiert künftig als Praxisforum Tiefengeothermie und richtet sich damit neu aus. Die Umbenennung reagiert auf das Geothermie-Beschleunigungsgesetz und den bundesweiten Ausbau der Tiefengeothermie – und markiert einen strategischen Schritt für das Branchentreffen im Oktober 2026. mehr...
Trier: Kaltes Nahwärmenetz im Bau
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Fraunhofer IEG: Mehr Tempo bei Geothermie
[16.02.2026] Auf der GeoTHERM in Offenburg präsentiert das Fraunhofer IEG neue Ansätze zur Nutzung von Erdwärme. Das Ziel besteht darin, die Geothermie schneller in den Massenmarkt zu bringen. Die Forschenden sehen großes Potenzial für Kommunen und Industrie. mehr...
Potsdam: In der heißen Phase
[12.02.2026] Potsdam ist ein bundesweit und europäisch beachtetes Leuchtturmprojekt für Tiefengeothermie und erneuerbare Fernwärme. Das Vorhaben zeigt, wie die Wärmewende technisch machbar und wirtschaftlich umsetzbar ist. mehr...
Forschung: Den Blick in den Untergrund öffnen
[02.02.2026] Um das Potenzial von Geothermie als klimaneutrale Wärmequelle zu nutzen, brauchen Stadtwerke nicht nur Investitionsbereitschaft, sondern auch fundierte Daten und erprobte Technologien. Hier setzt das Reallabor Geothermie Rheinland des Fraunhofer IEG an. mehr...
Stadtwerke München: Bauabschnitt von Goethermie-Großprojekt abgeschlossen
[02.02.2026] Beim Geothermie-Großprojekt Michaelibad in München ist ein wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen: Die acht Standrohrbohrungen sind fertiggestellt. Damit ist der erste Meilenstein der Bauphase für die größte Geothermie-Anlage Kontinentaleuropas erreicht. mehr...
Duisburg: Ministerium unterstützt Erkundungsbohrung
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Eckernförder Bucht: LBEG weist Erlaubnisfeld für Tiefengeothermie aus
[13.01.2026] An der Eckernförder Bucht ist ein neues Erlaubnisfeld für Tiefengeothermie ausgewiesen worden. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat dafür dem Unternehmen Moin Moin! Innovativcluster Erdwärme das Erlaubnisfeld Schwansen zugeteilt. mehr...
GeoTHERM: Fraunhofer IEG zeigt Wärmewende-Forschung
[19.12.2025] Fraunhofer IEG präsentiert auf der GeoTHERM 2026 in Offenburg anwendungsnahe Forschung für die Wärmewende und positioniert Geothermie als zentrale Säule nachhaltiger Wärmeversorgung. mehr...
Schornsheim: Klimaneutrales Neubaugebiet fertiggestellt
[11.12.2025] Schornsheim hat das neue Neubaugebiet Gänsweide übernommen, das komplett auf Erdwärme setzt. MVV zufolge ist es das erste Gebiet der Verbandsgemeinde Wörrstadt, das mit einem kalten Nahwärmenetz erschlossen wurde. mehr...
AGFW: Statement zum Geothermie-Beschleunigungsgesetz
[10.12.2025] Der Bundestag hat das Geothermie-Beschleunigungsgesetz beschlossen und damit neue Standards für schnellere Planfeststellungsverfahren bei Wärmeleitungen gesetzt. Der Energieeffizienzverband AGFW warnt vor möglichen zusätzlichen Hürden durch unklare Formulierungen im Gesetz. mehr...
badenovaWÄRMEPLUS: Plan für Erdwärmeprojekt eingereicht
[09.12.2025] badenovaWÄRMEPLUS hat jetzt den Hauptbetriebsplan für das Projekt Erdwärme Breisgau beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau eingereicht. Die Behörde prüft nun die technischen Unterlagen für die geplanten Tiefenbohrungen im Oberrheingraben. mehr...
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[08.12.2025] Die GeoTHERM 2026 präsentiert ein umfangreiches zweitägiges Kongressprogramm mit internationaler Expertise aus Wissenschaft und Industrie. Erstmals werden alle Vorträge per App simultan in drei Sprachen übertragen. mehr...















