Donnerstag, 23. Juli 2026

badenovaWÄRMEPLUSPlan für Erdwärmeprojekt eingereicht

[09.12.2025] badenovaWÄRMEPLUS hat jetzt den Hauptbetriebsplan für das Projekt Erdwärme Breisgau beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau eingereicht. Die Behörde prüft nun die technischen Unterlagen für die geplanten Tiefenbohrungen im Oberrheingraben.

Unter der Erdoberfläche des Oberrheingrabens ist warmes Wasser.

(Bildquelle: badenova/Jonas Conklin)

Der Hauptbetriebsplan für das Projekt Erdwärme Breisgau liegt dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau jetzt zur Prüfung vor. Wie badenovaWÄRMEPLUS mitteilt, umfasst der Antrag sämtliche nach Bundesberggesetz geforderten Angaben, darunter die technischen Planungen für den Bohrplatz sowie für die Dublette aus Injektions- und Produktionsbohrung. In den Unterlagen finden sich zudem naturschutz- und wasserrechtliche Gutachten. Der Standort des künftigen Erdwärme Heizwerks ist an der A5 Richtung Basel vorgesehen, rund 800 Meter von den nächsten Wohnhäusern in Hartheim entfernt; alle benötigten Grundstücke seien gesichert.

Dem Unternehmen zufolge ist der Antrag das Ergebnis eines mehrjährigen Vorlaufs. In dieser Zeit wurde für das Vorhaben eigens das Unternehmen Erdwärme Breisgau gegründet, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von badenovaWÄRMEPLUS. Geschäftsführer Klaus Preiser hebt in der Mitteilung die umfangreiche Vorarbeit hervor und spricht von einem wichtigen Schritt für das Projekt. Auch badenova-Vorstand Dirk Sattur betont laut Unternehmensangaben die Bedeutung der Erdwärme für die regionale Wärmewende. Die geplante Anlage soll nach einem erfolgreichen Fund von Tiefenwasser den Wärmebedarf von bis zu 20.000 Menschen decken und die Versorgungssicherheit in Freiburg und Umgebung stärken.

Zunächst konzentriert sich die Prüfung des Landesamts auf die Bohrung der Dublette. Behörden, Kommunen und Verbände als Träger öffentlicher Belange werden Stellungnahmen abgeben. Erst wenn die Erkundungsbohrungen fündig sind, will badenovaWÄRMEPLUS den Antrag für den späteren Betrieb des Heizwerks stellen.





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