Baden-WürttembergFörderung für nachhaltige Wärmeversorgung
Das Umweltministerium Baden-Württemberg investiert 700.000 Euro in den Aus- und Neubau von energieeffizienten Wärmenetzen in Mengen (Landkreis Sigmaringen) sowie in Uttenweiler und Dürmentingen (beide Landkreis Biberach). Das teilt das Land jetzt mit. Energieministerin Thekla Walker (Bündnis 90/Die Grünen) betonte die Bedeutung des Wärmesektors für die Energiewende: „Die kommunalen Wärmepläne zeigen klar, dass Städte und Gemeinden auf klimafreundliche Wärmenetze setzen. Mit unserem Förderprogramm ‚Energieeffiziente Wärmenetze‘ unterstützen wir sie gezielt bei der Umsetzung.“
Angaben des Landes zufolge fließen in Mengen 200.000 Euro in die Erweiterung eines bestehenden Wärmenetzes, das zwei Biogas-Blockheizkraftwerke und eine Hackschnitzelanlage nutzt, um Haushalte und Industriebetriebe über eine knapp zwei Kilometer lange Trasse mit zentraler Wärme zu versorgen.
Die Gemeinde Dürmentingen erhält 300.000 Euro für den Ausbau des Wärmenetzes im Ortsteil Heudorf. Hier sollen unter anderem ein 500-Kubikmeter-Pufferspeicher sowie 2,8 Kilometer neue Leitungen entstehen. Insgesamt werden 50 fossile Heizsysteme durch erneuerbare Wärmequellen ersetzt.
In Uttenweiler werden ebenfalls 200.000 Euro investiert, um die bestehende Infrastruktur um 2,5 Kilometer zu erweitern. Mit der Nachverdichtung sollen 60 Haushalte angeschlossen und die Anlage um zusätzliche Hackschnitzelkessel erweitert werden.
Böhlen: Klimaneutrale Wärme
[20.05.2026] In der sächsischen Stadt Böhlen soll die Wärmeversorgung künftig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Das Projekt umfasst den Bau einer neuen Energiezentrale und die Modernisierung des bestehenden Wärmenetzes. mehr...
BS Energy: Plan für klimaneutrale Wärme
[18.05.2026] BS Energy hat einen Transformationsplan für die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung und den Ausbau der Fernwärmeversorgung in Braunschweig veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens erfüllt der Energieversorger damit Vorgaben des Bundesgesetzes für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze. mehr...
E.ON: Wärmepumpe spart Energiekosten
[13.05.2026] Eine Analyse von E.ON beziffert das Einsparpotenzial von Wärmepumpen in deutschen Einfamilienhäusern für die Heizsaison 2025/26 auf rund 2,28 Milliarden Euro. Zugleich zeigt die Berechnung, wie stark der Wechsel von Öl und Gas zu elektrischen Heizsystemen auch den CO2-Ausstoß senken könnte. mehr...
Stadtwerke München: Wärmespeicher startet Betrieb
[12.05.2026] Mit einem Wärmespeicher wollen die Stadtwerke München die Fernwärmeversorgung flexibler gestalten und die Wärmewende vorantreiben. Der Speicher ist nun in Betrieb gegangen, zwei Fernwärmenetze sind bereits angeschlossen. mehr...
Mannheim: Wärmewende Akademie ist jetzt ein Verein
[04.05.2026] Die Mannheimer Wärmewende Akademie hat sich als eingetragener Verein neu aufgestellt. Damit erhält das bisherige Netzwerk aus Stadt, Energieversorgern und Handwerk eine dauerhafte Organisationsform, die Qualifizierung und Umsetzung der kommunalen Wärmewende verstetigen soll. mehr...
Augsburg: Wärmeplanung liegt öffentlich aus
[04.05.2026] Augsburg hat den Entwurf seiner kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht und legt damit erstmals ein konkretes Szenario für die künftige Wärmeversorgung der Stadtteile vor. Bürger, Unternehmen und Verbände können den Plan nun prüfen und bis 20. Mai Hinweise einreichen, bevor die Stadt den Kurs bis 2040 festsetzt. mehr...
Nexiga: Dashboard zum Wärmebedarf
[29.04.2026] Eine frei zugängliche Internet-Plattform zeigt Daten zum Heizwärme- und Warmwasserbedarf auf Postleitzahl- und Gemeindeebene. Nach Angaben des Anbieters Nexiga soll das Angebot Kommunen, Energieversorgern und weiteren Akteurinnen bei der Wärmeplanung helfen. mehr...
Oldenburg: Dialogprozess fließt in Wärmeplanung ein
[28.04.2026] Oldenburg passt seinen kommunalen Wärmeplan nach einem breit angelegten Bürgerdialog an drei zentralen Stellen an. Der jetzt vorliegende Dialogbericht zeigt, welche Beratungs- und Umsetzungsangebote die Stadt für Wärmepumpe, Heizungstausch und energetische Sanierung nachschärfen will. mehr...
SAENA: Broschüre zur Abwärmenutzung aktualisiert
[28.04.2026] Die Sächsische Energieagentur hat ihre Broschüre zu Technologien der industriellen Abwärmenutzung grundlegend aktualisiert und in dritter Auflage veröffentlicht. Der Leitfaden zeigt Unternehmen, wie sich ungenutzte Prozesswärme technisch erschließen lässt, um Energiekosten zu senken und den Umbau hin zu klimaneutralen Prozessen abzufedern. mehr...
Konstanz: 30 Millionen Euro für Wärmenetze
[27.04.2026] Der Gemeinderat in Konstanz hat den Ausbau klimafreundlicher Wärmenetze beschlossen. Die Stadt will die Stadtwerke über 15 Jahre mit insgesamt 30 Millionen Euro stärken. Damit sollen neue Projekte in geeigneten Stadtgebieten ermöglicht werden. mehr...
enercity: Großwärmepumpe ersetzt Kohleblock
[23.04.2026] In Hannover hat der Bau einer 30-Megawatt-Großwärmepumpe am Klärwerk Herrenhausen eine neue Phase erreicht. Nach Angaben von enercity hat die Montage zentraler Bauteile begonnen. Die Anlage soll bis Ende 2026 in Betrieb gehen und Wärme für bis zu 13.000 Haushalte liefern. mehr...
Münster: Finaler Entwurf der Wärmeplanung liegt vor
[21.04.2026] Münster plant den Umbau seiner Wärmeversorgung mit mehr Fernwärme und Wärmepumpen. Der jetzt vorliegende Wärmeplan zeigt, wie die Stadt bis 2045 klimaneutral werden will, und steht im Mai zur politischen Entscheidung. mehr...
Freie Hansestadt Bremen: Kommunaler Wärmeplan beschlossen
[16.04.2026] Der Bremer Senat hat den kommunalen Wärmeplan beschlossen. Er soll den Umbau der Wärmeversorgung hin zu klimafreundlichen Lösungen steuern und Bürgerinnen und Bürgern Orientierung geben. mehr...
Uniper / Evonik: Wärmepumpen-Projekt in Herne
[15.04.2026] In Herne geht eine Hochtemperatur-Wärmepumpe in Betrieb, die industrielle Abwärme für die Fernwärmeversorgung nutzt. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen können damit rund 1.000 Haushalte im Ruhrgebiet versorgt werden. Zudem sollen jährlich bis zu 1.750 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. mehr...
Schwerin: Zwischenstand zur Wärmeplanung
[13.04.2026] Schwerin setzt in seiner Wärmeplanung auf einen massiven Ausbau der Fernwärme und eine klare Gebietseinteilung bis 2045. Die jetzt vorgestellten Szenarien zeigen, wo zentrale Netze dominieren – und wo Gebäudeeigentümer selbst Lösungen finden müssen. mehr...















