HamburgFrischer Wind für Online-Kundenportal

Hamburg Energie hat sein Online-Kundeportal geupdated.
(Bildquelle: ITC AG)
Der Online-Kundenservice von Hamburg Energie hat jetzt ein neues Update erhalten. Wie der Software-Hersteller ITC AG mitteilt, wurde dadurch die Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit im Front- und Backend erneuert und der digitale Selfservice in ein neues Design getaucht. Die Aktualisierung sei unter anderem auch notwendig geworden, da der Energieversorger Anfang Januar 2022 mit der Wärme Hamburg fusioniert hat und nun das eigene Unternehmen Hamburger Energiewerke bildet (wir berichteten). Technischer Dienstleister für das Kundenportal sei die ITC AG. Sie arbeite seit der Gründung von Hamburg Energie 2009 mit dem Energieversorger zusammen.
„Das Kundenportal ist zwar seit Jahren fester Bestandteil unseres Kundenservice. Durch das Update können unsere Kunden nun aber noch mehr Dinge rund um die eigenen Ökostrom- und Gastarife tun und zwar zu jeder Zeit und ohne viel Papierkram bequem vom Computer oder vom Smartphone aus“, sagt Ronald Nehr, Marketingleiter der Marke Hamburg Energie.
Laut ITC AG überzeugt das Kundenportal nun auch durch sein frisches Design, passend zum neuen Logo und den neuen Farben des Corporate Design, das auch mobil eine sehr gute Figur macht.
Verbesserte Customer Experience
Das Update habe allerdings nicht nur dem Redesign gedient, sondern auch der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und funktionaler Prozesse. Eine deutlich vereinfachte Startseite mit „Login“, „Registrierung“ und „Zählerstand melden“ lege den Fokus beispielsweise ganz bewusst auf diese wenigen Funktionen. Im eingeloggten Zustand würden dann alle wesentlichen Informationen wie Kundendaten, Vertragskonto, Zählernummer, Abschlagsplan, Bankdaten auf einen Blick zusammengefasst. Sehr hilfreich seien ebenfalls der Posteingang für persönliche Kundeninformationen sowie die Verlinkung des Kontaktformulars zum Hilfe & Kontakt-Bereich auf der Website von Hamburg Energie, dem zentralen Ort für alle häufigen Fragen & Antworten.
Das ITC-Kundenportal vereinfache nicht nur die Bearbeitung im Frontend, sondern unterstütze im Backend auch die Sachbearbeiter von Hamburg Energie. „Das Privatkundenportal plausibilisiert die erfassten Daten direkt und synchronisiert sie automatisiert mit dem integrierten SAP-Abrechnungssystem. Das erspart dem Kundenservice viel Aufwand bei der manuellen Bearbeitung. Die Zeit kann in andere Fachbereiche der Kernprozesse investiert werden“, sagt Falk Augustin, Prokurist und Projektleiter der ITC AG.
Angaben der ITC AG zufolge wurden neue Funktionen hinzugefügt, zum Beispiel können nun Benutzerkonten zusammengelegt werden, wenn ein Verbraucher für zwei Benutzerkonten die identische Mail-Adresse verwendet.
Weit mehr als die Hälfte der Privatkunden von Hamburg Energie verwendeten das Online-Kundenportal bereits. Das erste Mal nutzten die meisten Kunden den Selfservice, wenn der Zählerstand für die Jahresabrechnung nötig wird. Die Funktion „Zählerstand melden“ werde daher mit Abstand am häufigsten eingesetzt. Danach folgten die Änderung des monatlichen Abschlags und die Änderung der Bankdaten.
Organisation: Cyber-Schutz ist Chefsache
[22.10.2026] Wer Cyber-Resilienz auf technische Schutzmaßnahmen reduziert, greift zu kurz. Die Technik muss auch in entsprechende organisatorische Prozesse eingebettet sein, mit klaren Verantwortungsstrukturen und Entscheidungswegen. Cyber-Sicherheit wird somit zur Managementaufgabe. mehr...
Cyber-Sicherheit: NIS2-Konformität wirtschaftlich umsetzen
[20.10.2026] Im Rahmen der NIS2-Richtlinie sind auch kleinere Stadtwerke dazu verpflichtet, verbindliche Anforderungen an die Cyber-Sicherheit, das Risikomanagement und die Meldeprozesse umzusetzen. Aufgrund fehlender Security-Experten und begrenzter IT-Budgets ist das jedoch eine große Herausforderung. mehr...
dena: Konzept für Energiedatenraum bis 2032 vorgelegt
[19.10.2026] Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat ein Konzept für einen branchenübergreifenden Energiedatenraum vorgestellt, der den Datenaustausch im Stromsektor bis 2032 verbessern soll. Eine Studie zeigt am Beispiel variabler Netzentgelte, welche Vorteile eine gemeinsame digitale Infrastruktur bieten könnte und wie sich diese schrittweise einführen ließe. mehr...
EnBW: Energiewelt-App überarbeitet
[16.10.2026] Die EnBW hat ihre Kunden-App überarbeitet und um neue Funktionen zur Verbrauchsüberwachung und Steuerung von Energieanlagen erweitert. Die Anwendung integriert nun auch ein Heim-Energie-Management-System, mit dem sich unter anderem Wärmepumpen und Elektroautos steuern lassen. mehr...
Schleupen/Hansen: Zusammenarbeit verlängert
[16.10.2026] Die Softwareunternehmen Schleupen und Hansen Technologies setzen ihre Zusammenarbeit im Energiedatenmanagement für weitere fünf Jahre fort. Mehr als 80 Energieversorger mit über drei Millionen Messstellen nutzen die gemeinsame Lösung bereits. mehr...
Cyber-Sicherheit: Risiken für Wind- und Solarparks
[13.10.2026] Eine neue Studie hat Tausende über das Internet erreichbare Systeme im Umfeld europäischer Wind- und Solarparks identifiziert. Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland warnt vor wachsenden Risiken für die Energieversorgung durch die zunehmende Dezentralisierung. mehr...
Stadtwerke Flensburg: Instandhaltung auf neue Softwarelösung umgestellt
[06.10.2026] Die Stadtwerke Flensburg haben ihre mobile Instandhaltung auf eine neue Softwarelösung umgestellt. Das Maintenance Portal von argvis soll papierbasierte Abläufe ersetzen und die Arbeit in Netzen, Erzeugung und Service auf einer gemeinsamen Plattform bündeln. mehr...
Soluvia: Abrechnungsplattform für Stadtwerke eröffnet
[29.09.2026] Soluvia Energy Services bietet seine Abrechnungsplattform SESuite erstmals Energieversorgern außerhalb des MVV-Energie-Konzerns an. Das Full-Service-Angebot richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Versorger, die ihre Abrechnungssysteme ablösen oder neu aufstellen wollen. mehr...
data analytics institute: Neuer Konsortialpartner von energy data-X
[28.09.2026] Das data analytics institute wird Konsortialpartner von energy data-X und bringt seinen Datenraum HEAT-X für die kommunale Wärmeplanung ein. Damit sollen Daten aus Strom- und Wärmesektor künftig über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft werden. mehr...
Greenflash: Dezentrale Energiesysteme in Echtzeit steuern
[25.09.2026] Greenflash hat mit Greencore AI eine Software zur Echtzeitsteuerung dezentraler Energiesysteme entwickelt. Sie soll Erzeugung, Speicherung und Verbrauch anhand von Prognosen und aktuellen Marktdaten wirtschaftlich aufeinander abstimmen. mehr...
items: ITS Group übernimmt Fernwärme-Software
[24.09.2026] items überträgt seine Fernwärme-Software Grid Insight: Heat zum 1. November 2026 an die ITS Group. Mit der Software wechselt auch das zuständige Team zum Dortmunder Unternehmen. mehr...
G&W Software: Unterstützung bei Investitionsentscheidungen
[21.09.2026] Der Umbau der Energieversorgung stellt Versorger vor langfristige Investitionsentscheidungen bei Gas-, Wärme- und Stromnetzen. Die Software CaliforniaX soll dabei helfen, unterschiedliche Szenarien zu kalkulieren und Infrastrukturprojekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. mehr...
GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse
[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...
Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet
[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...
cortility: KI automatisiert Standardanliegen
[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...












