Schleswig-HolsteinGründung von NordConnect

Das neu gegründete Unternehmen NordConnect soll den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein effizienter voranbringen und landesweit einheitliche Leistungen anbieten.
(Bildquelle: Adobestock)
SWN Stadtwerke Neumünster und die Stadtwerke SH haben ihre Glasfaser- und Telekommunikationsaktivitäten in einer gemeinsamen Gesellschaft zusammengeführt. Wie SWN berichtet, wurde NordConnect Anfang Dezember 2025 gegründet und hat ihren Sitz in Neumünster.
NordConnect fungiert als gemeinsame Betreiber- und Vertriebsgesellschaft für die Telekommunikationsangebote beider kommunaler Unternehmen. In der neuen Gesellschaft werden technische und kaufmännische Aufgaben gebündelt, darunter der Betrieb bestehender Glasfasernetze, der Vertrieb von Internet-, Telefon- und TV-Produkten sowie der Kundenservice für Privat- und Geschäftskunden. Die Netzinfrastruktur selbst verbleibt im Eigentum von SWN und den Stadtwerken SH und wird langfristig an NordConnect verpachtet, sodass die Netze weiterhin in öffentlicher Hand bleiben.
Ziel der Gesellschaft ist es nach Angaben der beteiligten Unternehmen, den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein effizienter voranzubringen und landesweit einheitliche Leistungen anzubieten. Michael Böddeker, Geschäftsführer von SWN, spricht von einer kommunalen Plattform für leistungsfähige Glasfasernetze, durch die Kosten gesenkt und moderne Angebote aus einer Hand bereitgestellt werden könnten.
Der Zusammenschluss ist aus einem gemeinsamen Projekt hervorgegangen, das in den vergangenen Monaten entwickelt wurde. Mit dem Notartermin Anfang Dezember ist daraus eine eigenständige GmbH entstanden. Bernd Reichelt, Geschäftsführer von Stadtwerke SH, bezeichnet die Gründung als wichtigen Schritt für die digitale Infrastruktur des Landes und für eine langfristig professionelle Organisation des Glasfaserbetriebs.
An NordConnect halten SWN 88 Prozent der Anteile, die Stadtwerke SH sind mit zwölf Prozent beteiligt. Die Geschäftsführung übernehmen Fabian Bühring und Bernd Reichelt. Nach Angaben der Gesellschaft sollen perspektivisch rund 150 Mitarbeitende in NordConnect wechseln, der überwiegende Teil von SWN, ein kleinerer Anteil von den Stadtwerken SH. Der Übergang der Beschäftigten ist derzeit für den Sommer 2026 vorgesehen.
Die Kundinnen und Kunden werden künftig unter der gemeinsamen Marke GIGA5 betreut. Für bestehende GIGA5-Kunden ergeben sich zunächst keine Änderungen, in anderen Versorgungsgebieten sollen die Angebote schrittweise vereinheitlicht werden. NordConnect zufolge bildet der Zusammenschluss zugleich die Grundlage für einen offenen Netzzugang, sodass auch andere Anbieter Telekommunikationsleistungen über die Infrastruktur erbringen können. Perspektivisch ist die Gesellschaft offen für weitere kommunale Partner; entsprechende Interessenbekundungen liegen nach Angaben der Beteiligten bereits vor.
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