BDWKoalitionsvertrag belastet Wasserkraft
Der zwischen CDU, CSU und SPD vereinbarte Koalitionsvertrag stößt vonseiten des Bundesverbands Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) auf Kritik. Wie der Verband mitteilt, wird die bereits schwierige Situation der Wasserkraft nicht verbessert: „Das langsame Sterben der kleineren Wasserkraftwerke wird mit diesen Beschlüssen weitergehen“, sagt Hans-Peter Lang, Präsident des BDW. Das wirtschaftliche und ökologisch verträgliche Potenzial der Wasserkraft könne auf diese Weise nicht gehoben werden. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, dass die gesetzlichen Regelungen zur Wasserkraft weitergeführt werden sollen. „Für uns bedeutet dieser Passus, dass in der anstehenden Novelle eine Regelung gefunden werden muss, welche die Umsetzung von ökologischen Maßnahmen und den wirtschaftlichen Betrieb von Wasserkraftwerken ermöglicht“, so Lang. Eine einfache Fortschreibung sei nicht ausreichend. Seit der letzten Gesetzesänderung seien die ökologischen Anforderungen an den Betrieb von Wasserkraftanlagen stetig gestiegen. Gerade bei kleineren Anlagen führe diese Entwicklung mittlerweile zur Unwirtschaftlichkeit. Die hohen Investitionskosten in diesem Anlagensegment würden die Einnahmen durch die höhere Einspeisevergütung übersteigen. Betroffen ist die Wasserkraft laut BDW auch von der Belastung des Eigenverbrauchs, der fortgeführten Degression der Vergütungssätze und der Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung. „Alle diese Maßnahmen können den Bestand und den Ausbau der dezentralen Wasserkraft untergraben. Gerade Wasserkraft mit ihrer verlässlichen Stromproduktion kann aber das Netz auf regionaler Ebene stützen. Diese Option sollte auch in Zukunft erhalten, genutzt und ausgebaut werden“, so Lang.
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Mainova: Wasserkraftstrom für die Commerzbank
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[06.06.2025] Mit dem Abschluss umfangreicher Modernisierungen ist die Wasserkraftwerksgruppe Malta-Reißeck nun die leistungsstärkste ihrer Art in Österreich. Die Pumpspeicher in Kärnten können auf Knopfdruck Strom für Millionen liefern – und so wetterbedingte Schwankungen im Netz ausgleichen. mehr...
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[23.05.2025] Der Energieversorger LEW modernisiert sein Wasserkraftwerk in Mittelstetten umfassend. Neben einer technischen Generalüberholung sorgt vor allem die Digitalisierung der Anlage für höhere Effizienz und Versorgungssicherheit. mehr...
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[08.04.2025] In Gersthofen schreitet der Aufbau eines neuartigen Hybridsystems zur Netzstabilisierung voran: Zwei Transformatoren bilden künftig das technische Herzstück für die Kombination aus Wasserkraft und Batteriespeicher. mehr...
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[03.04.2025] Der Bedeutung der Wasserkraft für die Energiewende wird noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sagt Helge Beyer, Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Wasserkraftwerke. Um die Potenziale zu heben, sei eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geboten. mehr...
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WSW: Wasserstofftankstelle eingeweiht
[28.02.2025] Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben jetzt eine neue Wasserstofftankstelle auf ihrem Betriebshof Nächstebreck eingeweiht und 32 zusätzliche Wasserstoffbusse in Betrieb genommen. mehr...
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[27.02.2025] Mit der Modernisierung des Neckarwerks setzen die Stadtwerke Tübingen auf mehr Effizienz und Umweltschutz. Eine neue Rechenanlage steigert die Stromproduktion, während verbesserte Fischabstiege die Wanderung der Tiere erleichtern. mehr...
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Strommarktdesign: BDW fordert Wasserkraftstrategie
[27.09.2024] Der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) appelliert an die Bundesregierung, die Potenziale der Wasserkraft stärker zu nutzen und fordert eine umfassende Wasserkraftstrategie, um ungenutzte Kapazitäten zu erschließen. mehr...
















