Dienstag, 10. Februar 2026

polisMOBILITYKommunen als Orte der Transformation

[17.02.2023] Bei der diesjährigen polisMOBILITY, die vom 24. bis 26. Mai in der Koelnmesse stattfindet, steht unter anderem die Rolle der Kommunen beim Ausbau der Lade-Infrastruktur im Mittelpunkt.
Auch in diesem Jahr wird sich auf der Messe polisMOBILITY wieder alles um Mobilität drehen.

Auch in diesem Jahr wird sich auf der Messe polisMOBILITY wieder alles um Mobilität drehen.

(Bildquelle: Koelnmesse Bilddatenbank)

Vom 24. bis 26. Mai findet dieses Jahr in der Koelnmesse die polisMOBILITY statt. Wie die Veranstalter mitteilen, treffen sich dort erneut Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Unternehmen sowie Wissenschaft/Forschung und Mobilitätsexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland. Neben der Präsentation von Mobilitätslösungen stehe abermals ein fachlich versiertes, transdisziplinär besetztes Konferenzprogramm im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Die Konferenz zeige über verschiedene Live-Formate die zentralen Themen für die Weichenstellungen der Mobilitätswende im Sinne lebenswerter und nachhaltiger Städte und Regionen. Neben Panels und Vorträgen seien in der diesjährigen Ausgabe als neues Beteiligungsformat auch inhaltliche Workshops mit einem praxistauglichen Ansatz vorgesehen. Zentral hierbei sei die Rolle der Kommunen.
Themen der föderalen Kooperation, der Planung und des Raum-Management sowie Synergien mit privatwirtschaftlichen Akteuren stünden im Fokus eines inhaltlich-fachlichen, ergebnisorientierten Dialogs. Dabei beleuchte das Konferenzprogramm alle Bereiche der kommunalen Mobilitätsentwicklung unter den Aspekten wirtschaftlicher Planung und Umsetzbarkeit sowie der Verantwortlichkeiten für entsprechende Maßnahmen. Ziel sei es, den Entscheidungsträgern mögliche Handlungsspielräume aufzuzeigen und den Transformationsprozess nachhaltig positiv zu gestalten.

Themenstrang E-Mobilität

Der Themenstrang zu E-Mobilität widme sich der kooperativen Perspektive im Ausbau der Lade-Infrastruktur über Public-Private-Austausch, mit dem Ziel, eine effiziente und gerechte Versorgung mit Ladepunkten zu gewährleisten. Dies werde mit einem Blick auf Circular Economy ergänzt, um die Dekarbonisierung und Ressourcenfrage in diesem Segment ganzheitlich zu erfassen. Der Markthochlauf der E-Mobilität werfe Verantwortungsfragen und Rückkopplungseffekte wie etwa Infrastrukturausbau und E-Auto-Absatz des Marktes auf, die sich nur in Kooperation lösen lassen. Kommunen werde dabei häufig die Vorleistung im Infrastrukturausbau auferlegt, wobei die Rentabilität der Ladepunkte noch nicht gewährleistet werden kann. Wie sich dies in Partnerschaft mit privatwirtschaftlichen Akteuren gestalten lässt und wie diese Modelle gestrickt sein können, besprechen Expertinnen und Experten aus Städten, Wirtschaft und Rechtswesen.
Im Bereich Digitalisierung werden die Entwicklung und der Betrieb von MaaS-Plattformen, kommunale Datenwirtschaft, Quantencomputing und KI-Anwendungen sowie Connected Mobility/V2X-Technologien behandelt. Die Programmpunkte widmeten sich jeweils den wirtschaftlichen Potenzialen, die aus der digitalen Transformation für Städte und Kommunen erwachsen sowie Smart-City-Aspekten, die das Verkehrsmanagement und die Verkehrsflussteuerung über Echtzeitdatenverarbeitung betreffen.

Letzte Meile Logistik

Drei verknüpfte Sessions behandelten außerdem aus verschiedenen Perspektiven die Frage, wie wir beim Thema Letzte Meile Logistik in eine schnelle Umsetzung kommen. Es werde betrachtet, welche Stellschrauben und Steuerungsansätze es gibt, um nachhaltige Mobilitäts- und Logistikangebote stärker in Planungsprozessen zu berücksichtigen. Im Praxisteil werden Betreibermodelle erörtert, was es unter anderem über Zuschuss- und Fördermodelle hinweg noch braucht, um langfristig tragfähige Lösungen zu schaffen und welche Schlüsselrolle städtische Eigenbetriebe hier spielen könnten. Aus Umsetzungserfolgen sollen wesentliche Faktoren und Perspektiven für gelingende Modelle abgeleitet werden.
Mit einem neuen Format des Wissenstransfers unterstreiche die polisMOBILITY den Anspruch, Städte und Kommunen für die Zukunft zu wappnen und gemeinsam mit Wirtschaft und Gesellschaft die Zukunft zu gestalten: In diesem Jahr werden auch Workshops angeboten. Diese intensivierten inhaltlich integer den fachlichen Wissensaustausch der Gäste und vermittelten ein gemeinsames Verständnis von positivem Wandel. Dies wird in Sessions zu „Parkraummanagement“ sowie „Kommunikation und Bürgerbeteiligung“ stattfinden.





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