denaMehr Kompetenz für Wärmewende
Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) wurde am 7. April 2022 in Halle (Saale) durch den parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Michael Kellner, und Staatssekretär Thomas Wünsch des sachsen-anhaltischen Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt feierlich eröffnet. Die Unterstützung von Kommunen bei der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) steht im Mittelpunkt der Arbeit des neuen, bundesweit agierenden Zentrums. Das Kompetenzzentrum wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) von der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Mitteldeutschen-Braunkohlerevier aufgebaut und wird aus Strukturwandel-Mitteln finanziert. Genau dort, in Halle (Saale), wirkt das KWW zukünftig am Puls der Zeit: Als ein regionaler Motor des Strukturwandels und Unterstützer der Kommunalen Wärmewende. Da Wärme – im Gegensatz zu Strom – nicht ohne große Verluste über weite Strecken transportiert werden kann, muss die Wärmewende lokal geplant und umgesetzt werden. Die Kommunale Wärmeplanung stellt ein stadtplanerisches Instrument dar, um den Transformationsprozess vor Ort strategisch zu gestalten.
Bislang liegt in den meisten Kommunen nur wenig Erfahrung mit einer kommunalen Wärmeplanung vor. Vielen Kommunen fehlt es an ausreichenden Grundlagen und Ressourcen, entsprechende Maßnahmen strategisch und planerisch zu entwickeln sowie langfristig umzusetzen. Ziel des KWW ist es daher, die Kommunale Wärmeplanung in Deutschland voranzutreiben, indem Kommunen mit Fachakteurinnen und -akteuren vernetzt und mit Know-how nach aktuellem Stand der Technik unterstützt werden. „Das Instrument der kommunalen Wärmeplanung bietet den Kommunen die große Chance, die Verantwortung für die Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wärmeversorgung selbst in die Hand zu nehmen“, erläutert Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag für das Gelingen der Wärmewende in Deutschland leisten zu können. Unser Team ist hoch motiviert und bereits im Austausch mit Forschungsinstituten, Pilot-Kommunen sowie Expertinnen und Experten aus allen Regionen der Bundesrepublik. Wir starten jetzt durch“, sagt Robert Brückmann, Leiter des KWW.
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