WEMAGWechsel auf S/4HANA-Plattform
Die WEMAG-Gruppe arbeitet seit Januar 2026 mit der S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService (TSG). Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das Projekt planmäßig nach 18 Monaten abgeschlossen. Mit dem Start wächst die Plattform auf 23 beteiligte Unternehmen. Laut Thüga SmartService ist die WEMAG-Gruppe als Großkunde auf die neue SAP-S/4HANA-ERP-Plattform gewechselt. Der Produktivstart erfolgte im Januar. Die Migration umfasste 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzer:innen. Laut Mitteilung wurde das Projekt innerhalb von 18 Monaten umgesetzt.
Planmäßiger Start
Janet Drewke, Geschäftsführerin der WEMAG Netz, führt den planmäßigen Start auf eine intensive Vorbereitung zurück: „Bereits weit im Vorfeld wurden in einer Fit2Template-Analyse die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen unserer bestehenden SAP-R/3-Lösung und der S/4HANA-Plattform der TSG bewertet.“ Auf dieser Basis seien Lösungen für prozessuale und funktionale Abweichungen entwickelt worden.
Michael Ikonomou, Geschäftsführer der TSG, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Für den Erfolg dieser Vorprojektphase war insbesondere die ausgeprägte Bereitschaft aller Projektbeteiligten wichtig, inhaltlich aufeinander zuzugehen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Plattform-Standards und individuellen Funktionserweiterungen zu finden.“ Die Plattform erfülle unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Unternehmensgröße und vorhandene Strukturen und zeichne sich durch ihre Flexibilität aus.
Umfangreiche Tests im Vorfeld
Ein Schwerpunkt lag laut Mitteilung auf umfangreichen Tests. Andreas Focke, Projektleiter bei der WEMAG, erklärt: „Alle neu entwickelten Funktionen, wie die Abbildung konzerninterner Leistungsbeziehungen, die Ermittlung von Ware in Arbeit und die Migration von mehr als 9,5 Millionen Datensätzen, wurden in insgesamt drei Testzyklen intensiv geprüft, bevor zum Jahresende die Freigabe für den Produktivbetrieb erteilt werden konnte.“
Die drei Testphasen dienten den Key Usern – also den besonders geschulten Anwenderinnen und Anwendern – zugleich als Vorbereitung auf den Echtbetrieb. Nach dem Start wurden die Beschäftigten weiterhin betreut. Die sogenannte Hypercare-Phase, eine intensive Unterstützungszeit nach dem Produktivstart, läuft noch bis Ende März. Ab dem 1. April soll der Regelbetrieb beginnen.
Modulare Plattform deckt kaufmännische Anforderungen ab
Laut TSG ist die Plattform modular aufgebaut. Ein Kernbereich deckt kaufmännische Anforderungen ab. Ergänzend dazu gibt es Zusatzmodule, sogenannte Add-ons. Diese können je nach Bedarf eingebunden werden. Bei der WEMAG kommen neben der Kernplattform das Modul CIM zur Bearbeitung von Eingangsrechnungen und das Modul enventa Accountbook zur Verarbeitung von Kontoauszügen zum Einsatz.
Berlin: Neues Konzept soll KRITIS schützen
[27.05.2026] Berlin verschärft den Schutz Kritischer Energieinfrastrukturen mit einem neuen TOP-Konzept aus technischen, organisatorischen und physischen Maßnahmen. Anlass sind Brandanschläge auf die Stromversorgung, die zuletzt ganze Stadtteile beeinträchtigten und nun umfangreiche Investitionen sowie neue Sicherheitsstandards auslösen. mehr...
IBM/Natuvion: Cloud-Umstieg beschleunigen
[26.05.2026] Das zentrale SAP-ERP-System (SAP ECC) wird ab 2027 nicht mehr gewartet. Um Energieversorgern den Umstieg auf die Cloud-Plattform SAP S/4HANA Utilities zu erleichtern, haben IBM und Natuvion deshalb eine Zusammenarbeit vereinbart. mehr...
Stadtwerke Hilden: Neues CRM-System eingeführt
[21.05.2026] Die Suche nach einer neuen Ticketing-Lösung führte bei den Stadtwerken Hilden zur Einführung eines umfassenden CRM-Systems. mehr...
Elvaco: ISO-Zertifizierung erhalten
[20.05.2026] Elvaco hat die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 erhalten und stärkt damit sein Informationssicherheits-Management für Gebäude- und Energiedaten. Die Zertifizierung reagiert auf strengere EU-Vorgaben und wachsende Anforderungen an sichere Datenketten in vernetzten Metering- und Smart-Building-Systemen. mehr...
50Hertz: Netzsoftware als Open Source veröffentlicht
[18.05.2026] Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz stellt die Software ToOp zur Bewältigung von Netzengpässen als Open-Source-Projekt bereit. Nach Angaben des Unternehmens soll das Tool Netzbetreiber in Europa bei der Steuerung von Stromflüssen unterstützen. mehr...
Cyber-Sicherheit: Den Ernstfall trainieren
[18.05.2026] Ein Übungskonzept soll die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen erhöhen. Das Konzept für KRITIS-Betreiber wurde Fraunhofer IOSB-AST mit dem Future Energy Lab der Deutschen Energie-Agentur entwickelt. mehr...
WEMAG: Drohnen überwachen Stromnetze
[13.05.2026] Der Einsatz von Drohnen in der Energiebranche nimmt zu. Auch der Stromnetzbetreiber WEMAG Netz setzt auf die Flugsysteme, um Stromleitungen schneller zu kontrollieren und Schäden frühzeitig zu erkennen. mehr...
ASEW: Plattform für IoT-Angebote
[29.04.2026] Eine Informationsplattform für Anwendungen des Internet of Things soll kommunale Unternehmen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen über bestehende Angebote informieren. Das Projekt mehrerer Stadtwerke wird von der ASEW koordiniert. mehr...
Siemens: Security-Dienst für Energie und Infrastruktur
[23.04.2026] Siemens Smart Infrastructure hat einen neuen Sicherheitsdienst für Energieversorger, Industrieunternehmen sowie Betreiber Kritischer Infrastrukturen vorgestellt. Die Lösung soll Cyber-Angriffe schneller erkennen und den Betrieb digitalisierter Anlagen absichern. Der erste Kunde in Deutschland sind die Hertener Stadtwerke. mehr...
Interview: Ende-zu-Ende gut, alles gut
[23.04.2026] Anstatt eine Vielzahl an Einzeltools anzubieten, versteht sich die Lösungsplattform GY der Wilken Software Group als eine Art integriertes Betriebssystem. Im Interview mit stadt+werk erläutert Tobias Mann, Chief Customer Officer (CCO) der Wilken Software Group, wie GY Prozesse in der Energiewirtschaft zukunftsfähig organisiert. mehr...
Frankfurt (Oder): Stadtwerke setzen auf Echtzeit-Steuerung
[15.04.2026] Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) treiben die digitale Optimierung ihrer Energieanlagen voran. In Zusammenarbeit mit Data Cybernetics soll eine Software den Betrieb flexibler und wirtschaftlicher gestalten. Das Ziel ist eine automatisierte Steuerung in Echtzeit. mehr...
Thüga: KI-Rahmenvertrag mit der Telekom
[15.04.2026] Das Stadtwerke-Netzwerk Thüga setzt auf KI-Anwendungen der Deutschen Telekom. Die Systeme sollen kommunale Energie- und Wasserdienstleister bei Standardaufgaben unterstützen. Nach Angaben der Unternehmen erfolgt die Datenverarbeitung ausschließlich im europäischen Rechtsraum. mehr...
Smight: Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring ein
[08.04.2026] Die Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring in ihren Ortsnetzstationen ein und digitalisiert damit ihr Verteilnetz. Der Schritt soll den Netzbetrieb angesichts wachsender Einspeisung und Lasten präziser steuern und gezieltere Investitionen ermöglichen. mehr...
rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um
[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...
EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme
[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...















