Donnerstag, 13. August 2026

WiesbadenUmspannwerk für die City

[16.07.2026] Die Stadtwerke Wiesbaden Netz haben mit dem Bau eines neuen Umspannwerks begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 39 Millionen Euro in das Projekt, das Anfang 2031 in Betrieb gehen soll.

Spatenstich: Neues Umspannwerk soll die Stromversorgung in der Wiesbadener Innenstadt sichern.

v. l.: Dr. Oliver Malerius, Vorstand ESWE Versorgungs AG; Peter Lautz, Geschäftsführer sw netz; Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG; Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

(Bildquelle: Paul Müller)

Mit dem Bau eines neuen Umspannwerks in der Hölderlinstraße erweitert die Stadtwerke Wiesbaden Netz (sw netz) ihre Stromnetzinfrastruktur. Die Anlage soll den Behördenberg und einen erheblichen Teil der Wiesbadener Innenstadt versorgen und Anfang 2031 in Betrieb gehen. Im neuen Umspannwerk sollen zwei Mittelspannungstransformatoren mit einer Leistung von jeweils 63 Megavoltampere (MVA) installiert werden. Nach Angaben von sw netz reicht diese Leistung aus, um etwa 15.000 bis 20.000 Haushalte und Gewerbebetriebe mit Strom zu versorgen. 

Darüber hinaus werden sechs Schaltfelder für 110 Kilovolt und 36 Schaltfelder für 20 Kilovolt errichtet. Erstmals im Versorgungsgebiet des Unternehmens kommen dabei Schalter zum Einsatz, die entsprechend der neuen F-Gas-Verordnung ohne das Treibhausgas Schwefelhexafluorid (SF6) als Isoliergas auskommen.

Die Gesamtinvestition beträgt nach Angaben von sw netz 39 Millionen Euro. Davon entfallen 20 Millionen Euro auf den Hoch- und Tiefbau sowie 19 Millionen Euro auf die elektrotechnische Ausstattung. Allein die beiden Transformatoren kosten rund vier Millionen Euro. Für die Hochspannungs-Schaltanlage sind sechs Millionen Euro und für die Mittelspannungs-Schaltanlage vier Millionen Euro vorgesehen. 

Der Bau des Umspannwerks ist nach Angaben des Unternehmens Teil eines gemeinsamen Netzentwicklungskonzepts von sw netz, Syna und Mainzer Netze. Vorgesehen sind unter anderem neue Verbindungen zwischen den Hochspannungsnetzen sowie zusätzliche Einspeisestellen in das Mittelspannungsnetz.





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