Freitag, 9. Oktober 2026

WEMAGNetzsteuerung im eigenen Haus

[28.05.2014] Der Schweriner Energieversorger WEMAG will künftig den Betrieb des Stromnetzes wieder selbst steuern und baut dazu ein neue Netzleitstelle.
So soll das neue Verwaltungsgebäude am Hauptsitz der WEMAG in Schwerin aussehen.

So soll das neue Verwaltungsgebäude am Hauptsitz der WEMAG in Schwerin aussehen.

(Bildquelle: WEMAG AG / Visualisierung Architekten E. Schneekloth + Partner)

Das Unternehmen WEMAG Netz betreibt in Westmecklenburg und Nord-Brandenburg ein über 15.000 Kilometer langes Stromnetz, das derzeit von einem externen Dienstleister überwacht wird. Wie WEMAG jetzt mitteilt, will das Unternehmen künftig den Betrieb des Stromnetzes wieder selbst steuern und baut dafür eine neue Netzleitstelle in Schwerin. Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG, erklärte: „Die Energiewende und der Netzausbau verlangen zusätzliche Netzsteuerungsaufgaben, die wir noch besser im eigenen Haus lösen werden.“ Darüber hinaus werde die Netzleitstelle Dienstleistungen für weitere Partner anbieten und unter anderem auch die Überwachung des Fünf-Megawatt-Batteriespeichers in Schwerin-Lankow übernehmen (18632+wir berichteten). Die Netzleitstelle soll Anfang 2017 ihren Betrieb aufnehmen. Im Zusammenhang mit der neuen Netzleitstelle plant der kommunale Versorger die Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes am Hauptsitz in Schwerin. Beide Vorhaben wurden am vergangenen Freitag (23. Mai 2014) vom Aufsichtsrat der WEMAG AG bestätigt. Für die Errichtung des neuen Gebäudes und die Einrichtung der Netzleitstelle investiert die WEMAG nach eigenen Angaben insgesamt 5,1 Millionen Euro.



Stichwörter: Netze | Smart Grid, WEMAG


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