AachenNeue Strategie bei Photovoltaik

Photovoltaikanlage produziert Strom für den Eigenbedarf eines Verwaltungsgebäudes.
v.l.: Klaus Schavan, Leiter Gebäude-Management Stadt Aachen; Umweltdezernentin Gisela Nacken; Ulrike Leidinger, Eduard Arbach (Gebäude-Management Stadt Aachen) und Frank Schroeter, Firma Lebherz + Partner.
(Bildquelle: Stadt Aachen)

Photovoltaikanlage produziert Strom für den Eigenbedarf eines Verwaltungsgebäudes.
v.l.: Klaus Schavan, Leiter Gebäude-Management Stadt Aachen; Umweltdezernentin Gisela Nacken; Ulrike Leidinger, Eduard Arbach (Gebäude-Management Stadt Aachen) und Frank Schroeter, Firma Lebherz + Partner.
(Bildquelle: Stadt Aachen)
Das Gebäude-Management der Stadt Aachen geht erstmals einen neuen Weg beim Thema Solarstrom. Wie die nordrhein-westfälische Stadt mitteilt, wurde auf einem Verwaltungsgebäude eine Photovoltaikanlage errichtet, deren Strom im Gebäude selbst genutzt wird. Die Stadt geht davon aus, dass durch die etwa 38.000 Euro teure Anlage jährlich Stromkosten in Höhe von 3.700 Euro eingespart werden können. Eine Besonderheit der Anlage: Die Solarmodule sind nicht wie üblich nach Süden ausgerichtet, sondern je zur Hälfte nach Osten und Westen. Klaus Schavan, Leiter des Gebäude-Management der Stadt Aachen, erklärte: „Das verhindert zwar ein wenig die grundsätzlich mögliche Stromproduktion, dafür ist sie aber über den Tag gleichmäßiger verteilt.“ Das sei mit Blick auf den tatsächlichen Strombedarf im Haus durchaus sinnvoll. Umweltdezernentin Gisela Nacken sagte, die Stadt reagiere auf das geringer gewordene Interesse von Investoren mit einer neuen Strategie: „Wir wollen zeigen, dass eine Photovoltaikanlage auch dann sinnvoll sein kann, wenn Hauseigentümer sie nur für die Stromversorgung ihrer Gebäude einsetzen und nicht ins Stromnetz einspeisen.“ Nacken ruft Bauherren und Architekten auf, nach der jeweils technisch, wirtschaftlich und architektonisch besten Lösungen zu suchen und sie umzusetzen.
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