Freitag, 17. Juli 2026

E.ONSchulden-Abbau geht voran

[25.03.2021] E.ON erzielte 2020 einen Gewinn von 3,8 Milliarden Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,6 Milliarden Euro über Vorjahresniveau.

Die COVID-19-Pandemie hinterlässt im Ergebnis von E.ON keine bleibenden Spuren. Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, trägt hierzu die Resilienz des Geschäftsmodells von E.ON bei. Auch habe das Unternehmen schon früh und konsequent Gegenmaßnahmen ergriffen und so eine nachhaltige Belastung des Ergebnisses verhindert. Negative Ergebniseffekte infolge der Pandemie konnten demnach wie erwartet nicht nur auf knapp unter 300 Millionen Euro im E.ON-Konzern begrenzt werden, sondern lassen sich auch weitgehend in wenigen Jahren wieder aufholen. Das operative Geschäft habe sich trotz des herausfordernden Umfelds robust entwickelt. Der Umsatz lag bei 60,9 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT für den Konzern bei rund 3,8 Milliarden Euro und der bereinigte Konzernüberschuss bei 1,6 Milliarden Euro. Beide Werte liegen damit innerhalb der im August für 2020 angepassten Prognose.
„E.ON hat in der größten wirtschaftlichen Krise der letzten Jahrzehnte eindrucksvoll gezeigt, wie stark und widerstandsfähig das Unternehmen ist. Wir liefern sichere und wachsende Erträge und Dividenden“, erklärt Johannes Teyssen, CEO von E.ON bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2020. E.ON hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Auflagen der EU-Kommission zur Übernahme von innogy vollständig umgesetzt und innogy in den Konzern integriert. Die geplanten Synergieziele werden erreicht. E.ON bestätigte erneut das Ziel, bis 2024 780 Millionen Euro an wiederkehrenden Einsparungen zu erzielen. Bis Ende 2020 konnten hiervon bereits 130 Millionen Euro realisiert werden. Zudem sei der Ausstieg von E.ON aus der Kernenergie und die damit verbundene Trennung von Risiken weitgehend abgeschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2020 eine Ausschüttung von 0,47 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Die wirtschaftliche Nettoverschuldung konnte E.ON im vierten Quartal 2020 trotz hoher Nettoinvestitionen um 1,4 Milliarden Euro auf jetzt 40,7 Milliarden Euro verringern. Hierzu habe vor allem ein starker operativer Cashflow beigetragen, zudem seien die Pensionsrückstellungen im vierten Quartal um etwa 500 Millionen Euro gesunken.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

rku․it: hsag AI Suite wird Teil von NextGen Market

[13.07.2026] rku․it nimmt die Anwendung hsag AI Suite in sein Partner-Ökosystem NextGen Market auf und erweitert damit sein Angebot für KI-gestützten Kundenservice in der Energiewirtschaft. Die Plattform soll Energieversorgern den Einsatz intelligenter Serviceprozesse erleichtern und lässt sich in unterschiedliche IT-Landschaften integrieren. mehr...

Hamburger Energienetze: Freie und Hansestadt profitiert vom Ergebnis

[10.07.2026] Die Hamburger Energienetze haben im Jahr 2025 ihre Investitionen in die Energieinfrastruktur deutlich erhöht und gleichzeitig ihre Gewinnabführung an die Stadt gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem Umsatz und Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr. mehr...

Call for Applications: Förderung von hessischen Energie-Start-ups

[09.07.2026] Der hessische Energie-Akzelerator genesis startet in die dritte Runde und öffnet erneut die Bewerbung für Green-Energy-Start-ups. Bis zum 31. Juli 2026 können sich junge Unternehmen aus Hessen um Unterstützung bei Validierung, Marktzugang und Skalierung bewerben. mehr...

STAWAG: Vorstand für weitere fünf Jahre verlängert

[07.07.2026] Wilfried Ullrich bleibt für weitere fünf Jahre Vorstand von STAWAG. Der Aufsichtsrat setzt damit in einer Phase der Energie- und Wärmewende auf Kontinuität an der Unternehmensspitze. mehr...

German Brand Award: Badenova hat Auszeichnung erhalten

[06.07.2026] Der regionale Energieversorger Badenova ist beim German Brand Award 2026 doppelt ausgezeichnet worden. Prämiert wurde der neue Markenauftritt, der den Wandel des Unternehmens zur Gestalterin der Energie- und Wärmewende sichtbar machen soll. mehr...

Stadtwerke Bochum: Milliardeninvestitionen geplant

[03.07.2026] Nach einem Gewinn von über 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 planen die Stadtwerke Bochum Investitionen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 an. Schwerpunkte sind der Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur sowie die Digitalisierung der Energienetze. mehr...

Modernes Bürogebäude des Energieversorgers Entega mit mehreren Fahnenmasten, auf denen Entega-Flaggen wehen. Vor dem Gebäude befinden sich eine gepflegte Rasenfläche, ein Parkplatz mit Fahrrädern und Autos sowie Bäume. Der Himmel ist klar und sonnig.

Entega: Planzahlen übertroffen

[02.07.2026] Entega hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Betriebsergebnis als geplant abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Strom- und Wärmenetze, Glasfaser sowie die Wasserinfrastruktur in Südhessen investiert werden. mehr...

Mainova: Starkes operatives Geschäft

[02.07.2026] Mainova hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren bereinigten Konzernergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionen von rund 2,7 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren an. mehr...

Außenansicht der RheinEnergie-Unternehmenszentrale: Das moderne, mehrgeschossige Bürogebäude mit heller Metall-Glas-Fassade trägt gut sichtbar den Schriftzug „RheinEnergie“. Im Vordergrund liegen eine gepflegte Rasenfläche und ein zylindrischer Lüftungsbau, links verläuft ein Fuß- und Radweg entlang einer Baumreihe. Der Himmel ist wolkenlos und blau.

RheinEnergie: Ergebnis gesteigert

[30.06.2026] RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Überschüsse vor allem Investitionen in Energie-, Wärme- und Wasserinfrastruktur sowie in den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. mehr...

bericht

Trianel: Prognose deutlich übertroffen

[29.06.2026] Trianel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerergebnis von über 46 Millionen Euro abgeschlossen und die eigene Planung nach Unternehmensangaben um fast 50 Prozent übertroffen. Zwar blieben Umsatz und Gewinn unter den außergewöhnlich hohen Vorjahreswerten, die Geschäftsführung wertet das Ergebnis jedoch als Beleg für die Stabilität des Geschäftsmodells. mehr...

evm: Gewinn mit neuen Kunden

[29.06.2026] Einen Gewinn von rund 56 Millionen Euro erzielt die Energieversorgung Mittelrhein im Geschäftsjahr 2025. Nun will der Koblenzer Versorger verstärkt in Stromnetze sowie Wind- und Solarparks investieren. mehr...

Stadtwerke Krefeld: Stabiles Ergebnis für 2025

[26.06.2026] Die SWK haben ihr Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen und investieren weiter in Energie-, Verkehrs- und Entsorgungsinfrastruktur. mehr...

TWL: Planzahlen deutlich übertroffen

[25.06.2026] Die Technischen Werke Ludwigshafen haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von 9,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis deutlich über dem geplanten Wert von 3,8 Millionen Euro. Zugleich erhöhte das Unternehmen seine Investitionen in Netze und Infrastruktur. mehr...

Thüga: Neuer Chef des Aufsichtsrats

[25.06.2026] Der Aufsichtsrat der Thüga Holding hat Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Die Wahl erfolgte im Zuge der turnusmäßigen Neukonstituierung des Gremiums nach der Hauptversammlung 2026. mehr...

Mehrere Fahnen der Stadtwerke Osnabrück wehen an Fahnenmasten vor einem klaren blauen Himmel. Die Sonne scheint durch die Baumkronen im Vordergrund und erzeugt einen Lichtreflex. Auf den Fahnen sind das Logo und der Schriftzug der Stadtwerke Osnabrück zu erkennen.

Stadtwerke Osnabrück: Mit schwarzer Null über Plan

[23.06.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Jahresüberschuss abgeschlossen als geplant. Gleichzeitig investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben so viel wie nie zuvor in Netze und Infrastruktur. mehr...