Mecklenburg-VorpommernStimmung heiter bis wolkig
Laut einer Meinungsumfrage von TNS Emnid befürworten die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die Energiewende, sorgen sich aber auch um steigende Kosten.
(Bildquelle: tom kemper / pixelio.de)
Die Bürger in Deutschland stehen hinter den Zielen der Energiewende. Dies hatte eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts TNS Emnid ergeben (17173+wir berichteten). Gleiches lässt sich jetzt auch im spezifischen Fall für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern behaupten. TNS Emnid hatte dort im Auftrag der Landesregierung 1.000 repräsentativ ausgewählten Bürgern mehrere Fragen zu landespolitischen Aufgaben gestellt, darunter auch zur Energiewende. Demnach sind 76 Prozent für den Ausstieg aus der Atomenergie und den Ausbau erneuerbarer Energien. Mehr als die Hälfte der Befragten sehen in der Energiewende eine besondere wirtschaftliche Chance für Mecklenburg-Vorpommern und rechnen damit, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien für neue Arbeitsplätze im Land sorgen wird. Aus den Zahlen von TNS Emnid geht aber auch hervor, dass die Energiewende vielen Bürgern weiterhin finanzielle Sorgen bereitet. So rechnen 65 Prozent der Befragten damit, dass sich dadurch in den nächsten Jahren die Lebenshaltungskosten verteuern werden. Nur 24 Prozent glauben, dass die erneuerbaren Energien langfristig die Kosten für die Verbraucher senken werden.
Der weitere Ausbau der verschiedenen erneuerbaren Energiearten stößt indes auf unterschiedliche Akzeptanz. Während sich eine klare Mehrheit für den bevorzugten Ausbau von Solardächern und Windparks auf See ausspricht, wird der bevorzugte Ausbau von Biomasse-Kraftwerken mehrheitlich abgelehnt. Bei der Windenergie an Land sind die Meinungen hingegen geteilt.
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