Dienstag, 15. September 2026

LENATool zur Unterstützung bei der Wärmeplanung

[05.02.2025] Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) hat ein neues Datentool entwickelt, das Kommunen bei der Wärmeplanung unterstützen soll. Das Tool bündelt über 100 Datensätze und kann so die Erstellung von Wärmeplänen vereinfachen.

Das Tool ermöglicht es, alle notwendigen Daten für die Wärmeplanung zentral abzurufen und herunterzuladen.

(Bildquelle: LENA)

Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) hat jetzt ein Datentool entwickelt, das Kommunen aus Sachsen-Anhalt bei der Erstellung ihrer Wärmepläne unterstützt. Wie die LENA mitteilt, ermöglicht es das Tool, Daten für die Wärmeplanung, wie Gebäudeinformationen, Solarpotenziale und Wärmebedarfsanalysen, zentral abzurufen und herunterzuladen. Dies soll den bisher zeit- und kostenintensiven Prozess der Datenbeschaffung erheblich vereinfachen.

„Mit dem neuen Instrument werden alle frei verfügbaren und kostenfreien Geo- und Sachdaten auf Landes- und Bundesebene an zentraler Stelle bereitgestellt und somit die Erarbeitung eines Wärmeplans erleichtert“, erklärt LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein. Die Daten stammen von verschiedenen Ministerien und Behörden, die diese kostenfrei für Kommunen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellen. Ein automatisiertes Verfahren sorge dafür, dass die Daten aufbereitet und bedarfsgerecht bereitgestellt werden.

Besonders kleine und mittlere Kommunen, die oft nur über begrenzte Ressourcen verfügen, profitieren laut LENA von dem neuen Angebot. Die Stadt Leuna hat das Tool bereits getestet. „Das Datentool ist ein wirklicher Gewinn für unsere Kommune. Dank der einfachen Handhabung zum Abruf der Daten können wir die Wärmeplanung jetzt wesentlich effizienter gestalten – das spart in Zukunft Zeit und Kosten für externe Dienstleister“, so Sabine Märker, Klimaschutzmanagerin der Stadt Leuna.

Für die Nutzung des Tools ist eine Registrierung unter lsaurl.de/KWPTool erforderlich. Zudem bietet die LENA im Februar 2025 kostenlose Online-Schulungen an, um kommunales Personal im Umgang mit dem neuen Instrument zu schulen. Die Entwicklung des Tools wurde durch Mittel der Digitalstrategie des Landes Sachsen-Anhalt ermöglicht.





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