Offshore-WindÜberwachung und Wartung mit Drohnen

Visualisierung des Landeanflugs einer Drohne.
(Bildquelle: EnBW)
Im Projekt Offshore logistic drones vereinen Stakeholder aus der Offshore-Windenergie ihr Know-how zur Entwicklung autonomer Transportdrohnen zur Instandhaltung von Anlagen. Bis 2024 können sich Drohnenhersteller vorbereiten, um in der Offshore drone challenge die Fähigkeiten ihrer Flieger unter Beweis zu stellen. Die Erneuerbaren werden immer günstiger. Dieser Trend zieht sich durch alle Sektoren und Technologien. Onshore-Windenergieanlagen (WEA) gehören mit ihren 3,94 bis 8,29 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu den Spitzenreitern, was die Produktion von CO2-freiem Strom angeht. Aufgrund höherer Installations- sowie Wartungskosten haben Offshore-Anlagen im Moment mit höheren Gestehungskosten von 7,23 bis 12,13 Cent pro kWh zu kämpfen. Doch das soll sich in Zukunft ändern. Auf der Offshore-Windkraft Leitmesse WindEnergy Hamburg wurde am 28. September auf dem EnBW Offshore Drohne Forum, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geförderte Projekt Offshore logistics drones vorgestellt. Durch die Nutzung von Drohnen bei der Reparatur wird die Instandhaltung von Anlagen in Zukunft deutlich effizienter und damit kostengünstiger. Im Moment wird daran gearbeitet, dass im nächsten Jahrzehnt Drohnen eine wichtige Rolle bei der Instandhaltung von Offshore-WEAs spielen werden.
Schon heute werden Offshore-Anlagen elektronisch mittels so genannter „Condition Monitoring Systeme“ überwacht, die die Schwankungen in Temperatur, Schwingung oder Druckzuständen einer Anlage messen. So können Störungen von Anlagen regelmäßig automatisch oder zumindest aus der Schaltzentrale der Betreiber an Land behoben werden. Problematisch wird es, wenn Störungen nur vor Ort repariert werden können. Dann müssen Material, Werkzeug und mindestens eine Fachkraft zur entsprechenden Anlage transportiert werden. Ein Unterfangen, das aufgrund des Wellengangs, schwieriger Wetterverhältnisse wie Wind und Nebel laut dem Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore nur an ungefähr 20 Prozent der verfügbaren Tage angegangen werden kann. Dann stellt sich noch die Frage, ob eine Anreise der Crew per Schiff möglich ist oder doch lieber mit dem Helikopter erfolgen sollte. Egal welche Art des Transports geeignet ist, eines haben beide gemeinsam: Einen hohen Preis und viele Unwägbarkeiten, die mit dem An- und Abtransport verbunden sind. Hier setzt das Projekt an. Das seit April 2022 mit Bundesförderung ausgestattete Projekt erforscht im ersten Schritt die Wirtschaftlichkeit der zugrundeliegenden Idee. So werden etwa betriebswirtschaftliche Modelle aufgestellt, welche die Effizienz von Drohneneinsätzen bewerten.
JUWI: Verkauf von Windpark Gyhum
[13.10.2026] Der Projektentwickler JUWI hat den im Bau befindlichen Windpark Gyhum in Niedersachsen an einen von Union Investment verwalteten Fonds verkauft. Die vier Windenergie-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24 Megawatt sollen Anfang 2027 in Betrieb gehen. mehr...
Lausitz: Höhenwindrad erreicht 365 Meter
[08.10.2026] In Schipkau in der Lausitz hat eine neuartige Windenergieanlage mit 300 Metern Nabenhöhe ihre endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Die Pilotanlage soll zeigen, ob sich Höhenwinde für höhere und gleichmäßigere Stromerträge nutzen lassen. mehr...
Offshore-Windpark: Ocean Breeze Energy übernimmt alpha ventus
[05.10.2026] EWE, RWE und Vattenfall verkaufen den Offshore-Windpark alpha ventus an Ocean Breeze Energy. Der neue Eigentümer plant, Deutschlands ersten Offshore-Windpark über die ursprünglich vorgesehene Laufzeit von 20 Jahren hinaus zu betreiben. mehr...
RWE: Zuschläge für 119 Megawatt Windenergie erhalten
[25.09.2026] RWE hat bei der jüngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für zwei Onshore-Windprojekte mit zusammen 119 Megawatt erhalten. Die Anlagen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sollen vorbehaltlich der finalen Investitionsentscheidung 2028 in Betrieb gehen. mehr...
50Hertz: LanWin3-Konverter wird in Rostock gebaut
[24.09.2026] 50Hertz hat den Auftrag für den Bau des Offshore-Konverters für das Nordsee-Netzanbindungsprojekt LanWin3 vergeben. Wesentliche Komponenten der Zwei-Gigawatt-Anlage sollen in Rostock-Warnemünde entstehen. mehr...
ABO Energy: Zuschläge für drei Windenergieprojekte erhalten
[23.09.2026] ABO Energy hat in der August-Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei Windenergieprojekte mit insgesamt 102,2 Megawatt erhalten. Die Windparks in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sollen zwischen Mitte 2028 und Anfang 2029 in Betrieb gehen. mehr...
Windenergie: Verbände fordern Südquote
[22.09.2026] Bei der jüngsten Ausschreibung für Windenergie an Land sind nach Angaben von Erneuerbaren-Verbänden nur knapp fünf Prozent der bezuschlagten Leistung auf Bayern und Baden-Württemberg entfallen. Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg und der Landesverband Erneuerbare Energien Bayern fordern deshalb Änderungen am Ausschreibungssystem und eine Südquote im EEG. mehr...
EnBW: Offshore-Windpark He Dreiht eingeweiht
[18.09.2026] Der Offshore-Windpark He Dreiht in der Nordsee ist offiziell eingeweiht worden. Mit 64 Windenergieanlagen und 960 Megawatt Gesamtleistung handelt es sich um den bislang größten Offshore-Windpark Deutschlands. mehr...
Offshore-Windpark Gennaker: Finanzierung steht
[15.09.2026] Der Offshore-Windpark Gennaker in der Ostsee geht in die Realisierungsphase. Die Stadtwerke München sind mit 25 Prozent an dem Projekt beteiligt. Mit einer Leistung von bis zu 976,5 Megawatt soll Gennaker Ende 2028 in Betrieb gehen. mehr...
Berliner Stadtwerke: Windprojekt von JUWI übernommen
[14.09.2026] Die Berliner Stadtwerke erweitern ihre Windenergie-Erzeugung in Brandenburg. Zwei neue Anlagen bei Eisenhüttenstadt sollen ab 2027 jährlich rund 40 Gigawattstunden Strom erzeugen. mehr...
Österreich: Windkraft erreicht im August Rekordwert
[10.09.2026] Die Windkraft hat in Österreich im August 2026 so viel Strom erzeugt wie noch nie in diesem Monat. Auch im Juli lag die Produktion deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. In den beiden Sommermonaten deckten Windenergieanlagen knapp 14 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs. mehr...
Artenschutz: Erprobung von Anti-Kollisionssystem
[03.09.2026] Das ZSW erprobt ein mobiles, KI-gestütztes Anti-Kollisionssystem für Vögel und Fledermäuse an Windenergieanlagen. Gemeinsam mit ABO Energy soll der Bird- und BatRecorder 2.0 unter realen Bedingungen Daten für einen artenschutzgerechteren Windparkbetrieb liefern. mehr...
Bundesregierung: Windenergie-auf-See-Gesetz beschlossen
[03.09.2026] Das Bundeskabinett hat die Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes beschlossen. VKU und BDEW begrüßen wichtige Änderungen, fordern aber Nachbesserungen bei Ausschreibungen, Netzanbindung und bereits vergebenen Projekten. mehr...
JUWI: Fünf neue Anlagen am Netz
[01.09.2026] Im Landkreis Warendorf speisen fünf neue Windenergieanlagen Strom ins Netz ein. Der Windpark Sassenberg-Füchtorfer Moor II soll jährlich knapp 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. mehr...
Trianel: Windpark Borkum stabilisiert Stromnetz
[31.08.2026] Der Trianel Windpark Borkum I nimmt mit rund 70 Megawatt Leistung am Regelenergiemarkt teil. Seit Juli 2026 stellt der Offshore-Windpark negative Sekundärregelleistung bereit und kann dafür seine Einspeisung auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers automatisch reduzieren. mehr...
















