Mittwoch, 4. März 2026

E-MobilityUnis starten offene Forschungsplattform

[25.03.2013] Mit der offenen Forschungsplattform E-Mobility wollen es die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ermöglichen, verschiedene Fragestellungen zum Thema Elektromobilität zu erforschen.

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gründen die offene Forschungsplattform E-Mobility. Wie die Projektpartner mitteilen, basiert die Plattform auf dem in Aachen entwickelten Elektrofahrzeug StreetScooter und ermöglicht den uneingeschränkten Zugriff auf ein reales Fahrzeugkonzept mit allen relevanten Informationen und Schnittstellen. E-Mobility sei so gestaltet, dass im Sinne eines Open-Innovation-Ansatzes alle erdenklichen Fragestellungen zum Thema Elektromobilität erforscht werden können und soll weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie offen stehen. Im Rahmen der Plattform können die Partner für ihre Forschung auf den kompletten Baukasten des StreetScooter sowie der darauf angepassten Produktionsprozesse und -systeme zugreifen. Die Geschäftsstelle für Elektromobilität (GSE) der RWTH Aachen konzentriert sich dabei auf Fragen bei der Produktion von Gesamtfahrzeugen und die Forschung am Energiespeicher. Der Lehrstuhl für Fertigungsautomation und Produktionssystematik an der FAU fokussiert die Fertigung des elektrischen Antriebsstrangs. Übergeordnete Zielsetzung der Plattform und der intensiven Zusammenarbeit beider Universitäten ist laut eigenen Angaben die Reduktion der Herstellungskosten für das Gesamtsystem Elektrofahrzeug und seiner bedeutendsten Teilsysteme, vor allem den elektrischen Antriebsstrang, bestehend aus Batterie, Leistungselektronik und Elektromotor, sowie der Karosserie. In diesem Zusammenhang wollen die Partner auch eine gemeinsame Forschungsstrategie für das Themenfeld E-Mobilitätsproduktion entwickeln. „Mit dem Projekt können wir bestehende Kompetenzen ideal ergänzen und der deutschen Forschungslandschaft im internationalen Vergleich zu mehr Schlagkraft verhelfen“, sagt Professor Achim Kampker von der RWTH Aachen. Daher hätten die beiden Universitäten entschieden, die Plattform als Basis für alle zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu verwenden, heißt es in der Meldung weiter. Die Plattform E-Mobility soll erstmals am 12. Juni 2013 auf dem ersten Elektromobilproduktionstag in Aachen vorgestellt werden.





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