RWE und E.ONVersorger klagen gegen Fusion
Zehn Stadtwerke und Energieversorger haben am 27. Mai 2020 beim Europäischen Gericht Klage gegen den geplanten Zusammenschluss von RWE und E.ON eingereicht. Das teilt jetzt einer der Kläger, die Stadtwerke Leipzig, mit. Damit greife man die Entscheidung der Europäischen Kommission an, die Übernahme von konventionellen und erneuerbaren E.ON-Erzeugungsressourcen durch RWE freizugeben. Mit der Fusion werde der ohnehin fragile Wettbewerb in der Erzeugung erheblich eingeschränkt. Im März 2018 hatten RWE und E.ON die Absicht bekanntgegeben, sich neu auszurichten. Durch eine Reihe von Geschäften sollen sich die Stromerzeugung und der Großhandel bei RWE und das Netz- und Endkundenvertriebsgeschäft bei E.ON konzentrieren. Zu dieser abgestimmten Marktneuaufteilung gehört auch die Übertragung der Erzeugungsassets von E.ON an RWE, welche die Europäische Kommission mit Beschluss vom 26. Februar 2019 (Fall M.8871) freigegeben hat.
Dieses Vorhaben wurde von mehreren Versorgern von Anfang an kritisch verfolgt und brachten ihre Bedenken für den Wettbewerb im deutschen Energiemarkt zum Ausdruck. Da die Kommission in ihrer Entscheidung diese Bedenken gar nicht oder nicht ausreichend gewürdigt hat, fordern die Leipziger Stadtwerke und die anderen Kläger eine gerichtliche Überprüfung. Sie haben beim zuständigen Europäischen Gericht (EuG) eine Nichtigkeitsklage gegen den Freigabebeschluss der Kommission eingereicht. Bereits im Vorfeld hatte sich eine Gruppe von unabhängigen Energieversorgern mit einer gemeinsamen Erklärung gegen den RWE-E-ON-Deal gestellt. Sie wollen gegen die Neuaufteilung des deutschen Energiemarkts, das Schaffen von nationalen Champions zulasten des Mittelstands und den Verlust der Liberalisierung des Energiemarkts rechtlich vorgehen. Denn hiermit verbunden seien erhebliche Nachteile für den Wettbewerb und damit für alle Verbraucher.
Bei den nun klagenden Energieversorgungsunternehmen handelt es sich um eins energie in sachsen, enercity, EnergieVerbund Dresden, GGEW, Mainova, Naturstrom, die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding, die Stadtwerke Halle, die Stadtwerke Hameln sowie die TEAG Thüringer Energie.
https://www.L.de
Stadtwerke München: Insgesamt ein gutes Jahr
[20.04.2026] Im Geschäftsjahr 2025 haben die Stadtwerke München über eine Milliarde Euro investiert. Das operative Ergebnis lag unter dem Vorjahr, blieb aber im langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig überwies der Konzern erneut 100 Millionen Euro an die Stadt München. mehr...
Region Rhein-Eifel: Genossenschaft für Wärmewende
[17.04.2026] Zwölf Kommunen aus drei Kreisen haben gemeinsam mit dem Energieunternehmen e-regio die Genossenschaft Energiewende RheinEifel gegründet. Nach Angaben der Beteiligten soll sie Projekte zur Energie- und Wärmewende regional koordinieren. mehr...
Interview: Pioniergeist trifft Exzellenz
[17.04.2026] Seit Mitte 2025 trägt MAN Energy Solutions den Namen Everllence. Was es mit der Umbenennung auf sich hat und welche Strategie das Unternehmen beispielsweise im Bereich der Energiewirtschaft fährt, erläutert CEO Uwe Lauber im Interview mit stadt+werk. mehr...
enercity: Umsatz geht zurück
[13.04.2026] Im Jahr 2025 hat enercity einen geringeren Umsatz und Gewinn erzielt als in den Vorjahren. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Investitionen erhöht und den Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben. mehr...
Trianel: Beeindruckende Bilanz
[09.04.2026] Die Stadtwerke-Kooperation Trianel unterstützt mit ihren drei Gesellschaften Energieversorger und Kommunen in Deutschland bei der Umsetzung der Energiewende. Die Kooperation kann bereits auf beachtliche Erfolge zurückblicken. mehr...
enercity: Neuer CEO bei enercity Erneuerbare
[08.04.2026] Der Energiekonzern enercity besetzt die Spitze seiner Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien neu. Mit Jörg Kubitza übernimmt ein Branchenmanager die Leitung. Der bisherige CEO Ralf Nietiet scheidet auf eigenen Wunsch aus. mehr...
Jena: Baustart von Reallabor JenErgieReal
[02.04.2026] Das Reallabor JenErgieReal geht in Jena in die bauliche Umsetzung und vernetzt erstmals Speicher, Lade-Infrastruktur und Netze intelligent. Das Projekt zeigt, wie ein digitales Energiesystem im urbanen Raum praktisch funktioniert und welche Lösungen bis 2027 entstehen. mehr...
VNEW: Unter neuer Flagge unterwegs
[27.03.2026] Der Stadtwerkeverband VSHEW firmiert künftig als Verband der Norddeutschen Energie- und Wasserwirtschaft (VNEW). Hintergrund ist die Ausweitung auf weitere Bundesländer sowie der Anspruch, die Energiewende regional stärker zu bündeln. mehr...
JUWI: Strategische Neuausrichtung
[17.03.2026] Der Projektentwickler JUWI richtet seine Organisation neu aus und fokussiert sich stärker auf seine europäischen Kernmärkte im Wind- und Solarsektor. Hintergrund sind verschärfter Wettbewerb um Investoren, Netzanschlüsse und Ausschreibungen – mit der Neuausrichtung will das Unternehmen seine Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sichern. mehr...
Stadtwerke Essen: Ausweitung der Partnerschaft mit Iqony Fernwärme
[17.03.2026] Die Stadtwerke Essen und Iqony Fernwärme wollen ihre Wärmeinfrastrukturen künftig enger verzahnen. Eine neue Partnerschaftsvereinbarung soll Synergien beim Ausbau klimafreundlicher Netze heben und Optionen wie Netzkopplungen oder gemeinsame Erzeugungsanlagen prüfen. mehr...
evm: Nachhaltige Energiegewinnung
[13.03.2026] Die Wind- und Solarparks der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nun plant das Unternehmen die Errichtung weiterer Anlagen in der Region. mehr...
Stadtwerke Jena Netze: Relaunch der Webseite
[13.03.2026] Die Stadtwerke Jena Netze haben ihre Webseite vollständig überarbeitet und neu strukturiert. Der Relaunch soll Kundinnen und Kunden den Zugang zu Informationen rund um Netzanschlüsse, Photovoltaik, Wärmepumpen und aktuelle Baustellen deutlich erleichtern. mehr...
GISA/TMZ: Fortsetzung der Zusammenarbeit
[12.03.2026] GISA stellt Thüringer Mess- und Zählerwesen Service künftig auch das Management steuerbarer lokaler Systeme (CLS) vollständig als Software-as-a-Service bereit. Mit der Verlängerung ihrer Smart-Metering-Partnerschaft um fünf Jahre bauen beide Unternehmen ihre gemeinsame Plattform für Gateway-Administration und Messdatenmanagement weiter aus. mehr...
VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem
[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...
JUWI: Partnerschaft mit Vestas ausgebaut
[26.02.2026] Mit einer neuen Rahmenvereinbarung wollen zwei Windenergie-Unternehmen ihre Kooperation festigen. Das Ziel besteht darin, künftige Projekte in Deutschland effizienter umzusetzen. Beide Seiten verweisen auf ihre langjährige Zusammenarbeit. mehr...















