E-worldZenner zeigt Messtechnik

Zenner zeigt auf E-world Lösungen für den Smart Water Roll-out und die Smart City.
(Bildquelle: ZENNER)
Den Ausbau resilienter, digital vernetzter Infrastrukturen für Stadtwerke und Kommunen rückt das Unternehmen Zenner auf der E-world 2026 in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts. Wie das Unternehmen mitteilt, präsentiert Zenner vom 10. bis 12. Februar 2026 in Essen ein erweitertes Portfolio für Smart Cities und die Wasserwirtschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Smart Water Roll-out.
Zenner begründet den Fokus mit den wachsenden Anforderungen durch Extremwetterereignisse, Ressourcenknappheit und Urbanisierung. Nach Angaben des Unternehmens soll der verstärkte Einsatz digitaler Messtechnik und IoT-basierter Anwendungen dazu beitragen, Versorgungsnetze transparenter zu machen, Betriebsprozesse zu automatisieren und die Ausfallsicherheit Kritischer Infrastrukturen zu erhöhen.
Fernauslesung von Wasserzählern
Im Bereich Wasser setzt Zenner auf eine Kombination aus intelligenter Messtechnik und drahtloser Datenübertragung. Vorgestellt wird unter anderem der Ultraschall-Hauswasserzähler IUWS B.One, der Messdaten parallel über LoRaWAN und Wireless M-Bus überträgt. Der Zähler ist für die digitale Erfassung und Weiterverarbeitung von Verbrauchsdaten ausgelegt und soll Versorgern die Integration in bestehende IT-Systeme erleichtern. Ergänzend dazu bietet Zenner mit „B.One Metering as a Service“ ein Modell zur Fernauslesung von Wasserzählern an. Laut Unternehmensangaben ermöglicht dieses Konzept den Einsatz zusätzlicher Sensorik ohne eigene Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur. René Claussen, Geschäftsbereichsleiter Messsysteme, IoT und Digitale Lösungen bei Zenner, erklärt, dass sich über die Anbindung weiterer Geräte unter anderem Anwendungen zur Überwachung von Netzen sowie Lösungen für den Hochwasserschutz realisieren lassen.
Als Anbieter von Smart-Water-Lösungen deckt Zenner nach eigenen Angaben die gesamte Prozesskette ab, von der digitalen Verbrauchserfassung über die Überwachung der Wasserqualität bis hin zu sicherheitsrelevanten Anwendungen. Ein Beispiel ist die Leckageerkennung im Leitungsnetz. Für diesen Anwendungsfall arbeitet Zenner mit dem Unternehmen Fast zusammen, um eine adaptive Lösung zur Ortung von Wasserverlusten bereitzustellen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist die zugrunde liegende Kommunikationsinfrastruktur. Die Minol-Zenner-Gruppe meldete im September 2025 die Integration von zehn Millionen Sensoren in ihr Netzwerk. Nach Angaben des Unternehmens betreibt die Gruppe damit das weltweit größte LoRaWAN-Netz mit Abdeckung in 15 Ländern. Zenner-Geschäftsführer Zeljko Petrina sieht in der Technologie die Grundlage zahlreicher digitaler Anwendungen in Energieversorgung, Wohnungswirtschaft und kommunalen Infrastrukturen.
Motto: „Smarte Städte, starke Lösungen“
Auf Basis dieser Infrastruktur verweist Zenner auf mehr als 450 umgesetzte Projekte mit Stadtwerken, Kommunen und Industriepartnern. Das aktuelle Lösungsportfolio umfasst unter anderem Anwendungen zur Luftqualitätsmessung, Umweltüberwachung, Gebäudeenergieeffizienz, Füllstandskontrolle von Containern und Silos sowie urbane Datenplattformen. Die erfassten Daten werden laut Unternehmen über zentrale Systeme wie die B.One Element Suite aggregiert und in Dashboards visualisiert, um Planungsprozesse und operative Entscheidungen zu unterstützen.
Erstmals stellt Zenner zudem die neue B.One-Lösungswelt der Minol-Zenner-Gruppe vor. Unter diesem Label werden künftig alle kompatiblen Zähler, Sensoren und digitalen Anwendungen zusammengefasst. Das B.One-Logo soll Anwendern signalisieren, dass die Geräte interoperabel sind und sich in bestehende Systemlandschaften integrieren lassen.
Unter dem Motto „Smarte Städte, starke Lösungen“ zeigt Zenner seine Lösungen für Smart Cities und den Smart Water Roll-out auf der E-world 2026 am Stand C114 in Halle 2.
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