econnect GermanyZwischenbilanz gezogen

Die Projektleiter von econnect Germany zogen in Berlin ein Zwischenfazit.
v.l.: Falko Willmes, Stadtwerke Trier; Dr. Winfried Damm, Stadtwerke Leipzig; Markus Lange-Stuntebeck, Stadtwerke Osnabrück; Anna Brauer, Stadtwerke Duisburg; Stefan Sievert, Allgäuer Überlandwerk; Georg Wember, Energieversorgung Sylt; Hauke Hinrichs, sma
(Bildquelle: smartlab)

Die Projektleiter von econnect Germany zogen in Berlin ein Zwischenfazit.
v.l.: Falko Willmes, Stadtwerke Trier; Dr. Winfried Damm, Stadtwerke Leipzig; Markus Lange-Stuntebeck, Stadtwerke Osnabrück; Anna Brauer, Stadtwerke Duisburg; Stefan Sievert, Allgäuer Überlandwerk; Georg Wember, Energieversorgung Sylt; Hauke Hinrichs, sma
(Bildquelle: smartlab)
In dem bundesweiten Forschungsverbund econnect Germany haben sich erstmals sieben Stadtwerke zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege der Elektromobilität zu erforschen: von Sylt über Osnabrück bis ins Allgäu, von Aachen und Trier über Duisburg bis nach Leipzig. Dabei begleiten sie elf renommierte Industriepartner, darunter ABB, Siemens und John Deere, sowie vier Hochschulen: die RWTH Aachen, die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Trier und die Hochschule Kempten (16042+wir berichteten).
Ein Zwischenfazit zogen die beteiligten Stadtwerke Anfang September in Berlin. In einer Gesprächsrunde diskutierten Vertreter der Stadtwerke die Bedeutung des econnect-Projekts für ihre Unternehmen und die Vorteile, die sich durch den Forschungsverbund ergeben. Die Fragen aus dem Publikum bezogen sich zum einen auf die Ladeinfrastruktur: Ist es nötig, flächendeckend öffentliche Ladeinfrastruktur bereitzustellen, wenn E-Fahrzeuge meistens zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgeladen werden? Winfried Damm, Generalbevollmächtigter der Stadtwerke Leipzig, bejahte die Frage: „Auch diejenigen, die in der Innenstadt zur Miete wohnen, möchten Elektroautos fahren. Sie haben nicht die Möglichkeit, in der eigenen Garage oder dem Carport zu laden, und sind auf eine öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen.“ Zum anderen drehte sich die Diskussion um neue Mobilitätskonzepte mit E-Fahrzeugen. „Als Vertreter eines Stadtwerks, das auch den ÖPNV unter seinem Dach hat, kann ich nur sagen: Wir werden um den e-mobilen öffentlichen Verkehr gar nicht herumkommen“, zeigte sich Stephan Rolfes von den Stadtwerken Osnabrück überzeugt. „In den meisten größeren Städten ist der ÖPNV doch bereits elektromobil mit U-Bahn oder Straßenbahn. Jetzt kommen noch E-Busse hinzu, anders können wir die Emissionen in den Innenstädten gar nicht in den Griff bekommen.“ Zudem sei Strom auch perspektivisch unschlagbar günstig im Vergleich zu Diesel. „Außerdem ändert sich das Mobilitätsverhalten: Die jungen Leute wollen gar kein eigenes Auto mehr, sie setzen auf Carsharing – und wenn es das Auto der Eltern ist“, so Rolfes.
Mit den Aktivitäten an allen sieben Standorten deckt econnect Germany das gesamte Spektrum der Elektromobilität aus Sicht der Stadtwerke ab. Das Besondere an diesem bisher einmaligen Forschungsverbund ist dabei der Netzwerkgedanke: Die Energieversorger bündeln Partner aus Industrie sowie Forschung und Entwicklung, um jeweils unterschiedliche Themenbereiche zu bearbeiten. Alle beteiligten Partner teilen die in ihren Teilprojekten gewonnenen Erkenntnisse untereinander und sorgen damit für eine schnelle und möglichst flächendeckende Umsetzung. Durch diesen Verbund konnten die Projektpartner auch einen der größten Feldversuche im Bereich Elektromobilität mit rund 100 Elektrofahrzeugen offiziell starten. Dabei werden E-Fahrzeuge in verschiedenen Gebieten und zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt und die erhobenen Daten über alle Projektstandorte hinweg gemeinsam ausgewertet. So ergibt sich ein differenziertes Bild über das Potenzial von E-Autos in einem breiten Spektrum.
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