enercityStuhr und Weyhe erhalten E-Ladesäulen

Unterzeichnung des Konzessionsvertrags zwischen enercity und den Gemeinden Stuhr und Weyhe.
v.l.: Stephan Korte, Bürgermeister Stuhr; Peer Beyersdorff, Wirtschaftsförderer; Frank Seidel, Bürgermeister Weyhe
(Bildquelle: enercity)
Die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz) haben jetzt mit enercity einen Konzessionsvertrag über den Ausbau und Betrieb von E-Ladesäulen unterzeichnet. Wie die Gemeinden mitteilen, ist der Vertrag ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und zukunftsorientierten Mobilität.
Bereits in den Jahren 2022 und 2023 hatten beide Gemeinden gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr umfassende Lade-Infrastrukturkonzepte entwickelt. Diese Konzepte bilden laut den Beteiligten die Grundlage, um den steigenden Bedarf an Ladepunkten bis 2030 gezielt zu decken und den Ausbau planvoll zu steuern. Anschließend wurden geeignete Flächen in kommunalem Eigentum sowie Standorte ermittelt, an denen nach dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz Ladepunkte vorgesehen sind.
Für insgesamt 36 Standorte – 14 in Stuhr und 22 in Weyhe – wurde eine gemeinsame Konzession ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt der Energieversorger enercity mit Sitz in Hannover, der bundesweit rund 1.500 öffentliche Ladepunkte betreibt. In beiden Kommunen sollen moderne AC-Ladestationen mit einer Leistung von elf Kilowatt pro Ladepunkt errichtet werden. Insgesamt entstehen 104 Ladepunkte, davon 42 in Stuhr und 62 in Weyhe. Der Baustart ist vorgesehen, sobald die erforderlichen Stromanschlüsse beantragt und hergestellt sind.
Die Bürgermeister Stephan Korte (Stuhr) und Frank Seidel (Weyhe) betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit: Der Ausbau der Lade-Infrastruktur sei ein zentraler Schritt hin zu klimafreundlicher Mobilität und ein Beispiel dafür, wie kommunale Kooperationen einen Mehrwert für die Region schaffen können. Auch enercity hob die Bedeutung der Partnerschaft hervor. Luca Diem, Teamleiter Öffentliche Ladeinfrastruktur bei dem Energieunternehmen, erklärte, man wolle gemeinsam die Grundlage für eine nachhaltige Verkehrswende legen und Kommunen dabei unterstützen, ihre Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen.
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