Offshore-WindenergieRiffgat liefert mehr als gedacht

Der Windpark Riffgat hat seit Inbetriebnahme 140 Millionen Kilowattstunden Strom geliefert.
(Bildquelle: Riffgat)
Seit August 2013 steht Riffgat, Deutschlands erster kommerzieller Offshore-Windpark, in der Nordsee. Windstrom liefert der Meereswindpark aufgrund des verspäteten Netzanschlusses von Netzbetreiber Tennet aber erst seit Februar dieses Jahres (18123+wir berichteten). Irina Lucke, Projektleiterin bei Riffgat: „Obwohl Riffgat erst seit dem Frühjahr ins Stromnetz einspeist, decken allein die bis Ende Juni gelieferten 140 Millionen Kilowattstunden den Jahresstrombedarf von 40.000 Haushalten – das liegt deutlich über unseren Erwartungen.“ Doch nicht nur für die Gewinnung klimafreundlichen Stroms habe Riffgat inzwischen Bedeutung. Laut dem Energieunternehmen EWE, das an dem Projekt beteiligt ist, kann der Offshore-Windpark auch für Meerestiere ein attraktives Rückzugsgebiet sein. Kürzlich wurden 3.000 Helgoländer Hummer an vier Windanlagen angesiedelt, um den neuen Lebensraum für die Tiere zu untersuchen. Der Windpark Riffgat befindet sich 15 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum. Baubeginn für die rund 30 Windkraftanlagen war im Juni 2012.
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