Montag, 14. September 2026

E.ON-UmfrageZulassungsrekord von E-Autos

[12.08.2026] E-Autos erreichen 2026 einen neuen Zulassungsrekord, zugleich nennen Fahrer vor allem niedrigere Energiekosten und mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen als Kaufgründe. Eine E.ON-Umfrage zeigt, welche Faktoren den Umstieg prägen und wo vor allem beim Laden, bei der Reichweite und beim Fahrzeugwert noch Informationsbedarf besteht.
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Die Quote an zugelassenen E-Autos nimmt kontinuierlich zu.

(Bildquelle: K21 media GmbH)

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 sind in Deutschland 446.615 rein elektrische Pkw neu zugelassen worden. Wie E.ON berichtet, lag der Anteil von E-Autos damit bei rund einem Viertel aller neuen Pkw. Nach Angaben des Unternehmens lag jeder einzelne Monat über dem jeweiligen Vorjahresniveau. Im Juni waren Elektroautos erstmals die stärkste Antriebsart bei den Neuzulassungen.

Eine aktuelle E.ON-Umfrage unter Autofahrerinnen und -fahrern zeigt zugleich, welche Motive hinter dem Umstieg stehen. Für 56 Prozent der befragten E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer sind niedrigere Energiekosten gegenüber Benzin und Diesel ein entscheidender Grund für das elektrische Fahren. Mehr als 44 Prozent nennen die Unabhängigkeit von fossiler Energie. Knapp 42 Prozent führen den Klimaschutz an. Für knapp 37 Prozent spielen zudem niedrigere Kosten für Wartung, Steuern und Parken eine Rolle.

Das neue Normal?

„E-Mobilität wird für viele Menschen zur neuen Normalität“, sagt Martin Endress, der das Kundengeschäft in der Geschäftsführung von E.ON Deutschland verantwortet. Bislang seien 2026 fast 450.000 rein elektrische Pkw neu zugelassen worden. Der Markthochlauf finde damit bereits im Alltag statt. Besonders beim Laden zu Hause könnten E-Auto-Fahrer von niedrigeren Energiekosten gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner profitieren. Eine eigene Photovoltaikanlage oder Tarife, die das Laden in günstige Zeitfenster verlagern, könnten diesen Effekt verstärken, so Endress.

Auch die Kaufabsichten deuten auf eine wachsende Akzeptanz hin. Unter allen Befragten würden sich 26 Prozent beim nächsten Kauf oder Leasing für ein rein elektrisches Modell entscheiden. Damit liegt das E-Auto nur knapp hinter dem Benziner, den 29,5 Prozent wählen würden. Für einen Diesel entscheiden sich 14 Prozent.

Deutlich höher fällt die Bindung bei denjenigen aus, die bereits elektrisch fahren. 90 Prozent der befragten E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer würden sich erneut für ein reines Elektroauto entscheiden. Jeweils knapp vier Prozent würden stattdessen einen Hybrid oder Plug-in-Hybrid wählen. Knapp drei Prozent sind noch unentschlossen.

Offene Fragen

Gleichzeitig bestehen bei potenziellen Käufern weiterhin offene Fragen. Unter den Autofahrern, die sich beim nächsten Kauf derzeit nicht für ein reines Elektroauto entscheiden würden, wünschen sich 28 Prozent mehr Informationen zum Wiederverkaufswert und zur Lebensdauer der Batterie. Ebenfalls knapp 28 Prozent interessieren sich stärker für die Kosten des öffentlichen Ladens. Für 26 Prozent steht die Reichweite im Alltag im Mittelpunkt.

E.ON verweist deshalb auf mehr Transparenz bei den Ladekosten. In der E.ON-Drive-Lade-App wird der Preis pro Kilowattstunde vor Beginn des Ladevorgangs angezeigt. An neu errichteten öffentlichen E.ON-Ladestationen soll der Preis für das Ad-hoc-Laden per Kreditkarte zudem direkt vor Ort sichtbar sein, sofern die räumlichen Bedingungen dies erlauben.

Die Umfrage führte Civey im Auftrag der E.ON Energie Deutschland GmbH vom 26. Juni bis 22. Juli 2026 online durch. Befragt wurden unter anderem 1.500 Fahrerinnen und Fahrer von Pkw mit Elektroantrieb, 1.000 Erwerbstätige mit E-Auto sowie jeweils 2.500 Autofahrer aus verschiedenen Gruppen nach Fahrzeugbesitz und Antriebswahl. Die Ergebnisse sind nach Angaben von E.ON für die jeweils genannten Grundgesamtheiten in Deutschland repräsentativ.



Stichwörter: Elektromobilität, E.ON,


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