Mittwoch, 25. März 2026

EnergiewinterAuf Flaute folgt Sturm

[10.03.2015] Erneuerbare Energiequellen waren im Dezember und Januar sehr ertragsreich. Im Januar wurde ein sogar neuer Rekord der eingespeisten Energiemenge pro Monat erreicht.
Ruhe vor dem Sturm: Im Dezember 2014 sorgten mehrere Tiefdruckgebiete für eine enorm hohe Windstromauslastungen.

Ruhe vor dem Sturm: Im Dezember 2014 sorgten mehrere Tiefdruckgebiete für eine enorm hohe Windstromauslastungen.

(Bildquelle: Petra Dirscherl  / pixelio.de)

Der Winter 2014/15 zeichnete sich durch starke Schwankung bei der erzeugten Energie aus den regenerativen Quellen Wind und Solar aus. Dies teilt jetzt der Wetterdienst MeteoGroup mit. Während im November sowohl die Stromerzeugung aus Windkraft- und Solaranlagen aufgrund eines Hochdruckgebiets und tiefer Wolken sehr niedrig war, sorgten im Dezember mehrere Sturmtiefs für eine enorm hohe Windstromauslastungen. Am 22. und 23. Dezember seien nahezu konstant 27.000 Megawatt (MW) Windstrom erzeugt worden. Ein neuer Rekord bei der Einspeisung von Windstrom wurde nach Angaben des Wetterdienstes am 9. Januar 2015 registriert: 30.800 MW Windstrom flossen in die Netze. Die Solarstromproduktion lag dagegen naturgemäß allgemein auf niedrigem Niveau und hatte nur einen geringen Anteil an der Gesamtstromerzeugung aus regenerativen Quellen. In der Summe wurde im Januar 2015 dennoch 10,1 Terawattstunden Strom aus Wind und Sonne erzeugt. Dies ist laut MeteoGroup der höchste Monatswert, der je gemessen wurde.



Stichwörter: Windenergie, MeteoGroup


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