Mittwoch, 16. September 2026

Wilken Software GroupNeues Workforce Management System

[08.02.2017] Der IT-Dienstleister Wilken Software Group hat ein eigenes Workforce Management System entwickelt. Marktstart ist im Sommer 2017.

Pünktlich zum Start des Roll-outs intelligenter Messsysteme (iMsys) bringt der IT-Dienstleister Wilken Software Group eine eigene Lösung für das Workforce Management auf den Markt. Bis zum Sommer soll die Anwendung für die Branchenlösung Wilken ENER:GY sowie das ERP-System CS/2 zur Verfügung stehen, informiert das Unternehmen. Dabei decke das neue Wilken Workforce Management alle Anforderungen von Netz- und Messstellenbetreibern vollständig ab. Es könne einfach an die unterschiedlichen Lösungen für die Gateway Administration (GWA) angebunden werden und werde so auch zu einem Bestandteil von Wilken easy metering.
Geschäftsführer Folkert Wilken sagt: „Die Nachfrage nach einem solchen System hat bei unseren Kunden in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Deswegen bin ich froh, dass wir unseren Anwendern jetzt zeitnah eine ausgereifte Lösung zur Verfügung stellen können, die nahtlos in die bestehende Landschaft integrierbar ist.“
Wie Wilken weiter mitteilt, unterstützt das Wilken Workforce Management die durchgängige und mobile Prozessbearbeitung beim Smart Meter Roll-out. Auch die Abläufe bei Ablesung, Gerätewechsel-Management, Hausanschlüssen, Betrieb, Störungsmanagement, Instandhaltung oder Sperrung/Inkasso würden durchgängig abgedeckt. Die von den Monteuren oder Außendienstmitarbeitern erfassten Daten werden dabei nach Firmenangaben sofort plausibilisiert und online in die operativen Systeme überspielt. Durch die Online-Synchronisation könne die zeitliche Lücke zwischen technischer Installation und Inbetriebnahme beim GWA auf ein Minimum verkürzt werden. Neben den Auftragsdaten könnten auch Fotos zur Dokumentation am Auftrag abgelegt werden.
Die cloud-basierte Lösung ermögliche es zudem, neben den eigenen Mitarbeitern jederzeit auch externe Dienstleister über dasselbe System einzubinden. Alle Statusveränderungen am Auftrag würden protokolliert und relevante Dokumente könnten direkt am Auftrag gesichert werden, sodass sie immer vor Ort zur Verfügung stehen.
Auch das Thema Datensicherheit habe im Wilken Workforce Management einen hohen Stellenwert. So werden die Daten laut Wilken solange in einer eigenen und verschlüsselten Datenbank gespeichert, bis diese zum Server synchronisiert wurden. Anschließend würden die Daten auf dem Endgerät gelöscht, die Datenkommunikation im Internet und über Mobilfunk erfolge grundsätzlich über zertifizierte Verschlüsselungsverfahren.



Stichwörter: Informationstechnik, Wilken,


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet

[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...

cortility: KI automatisiert Standardanliegen

[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...

Illustration eines Laptops, aus dessen Bildschirm eine Rechnung in Papierform ausgegeben wird. Die Darstellung symbolisiert den digitalen Rechnungsversand.

E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet

[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...

bericht

KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht

[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...

Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud

[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...

bericht

Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung

[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen

[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...

bericht

IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration

[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...

cortility: EDM-Kooperation mit endica

[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...

Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt

[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...

Civitas Connect: Offene digitale Basisinfrastrukturen

[20.07.2026] Ein offener Brief fordert, bestehende offene Daten- und Integrationsplattformen stärker in die föderalen Digitalstrukturen einzubinden. Laut Initiator Civitas Connect richtet sich die Initiative an Bund, Länder und weitere zuständige Gremien. Kommunen, öffentliche Unternehmen und andere Organisationen können sich der Erklärung bis Ende September anschließen. mehr...

cortility: SAP-Umstellung bleibt eine Herausforderung

[17.07.2026] Mit dem Ende des Supports für SAP R/3 Ende 2027 wächst der Zeitdruck für Energieversorger. Nach Einschätzung des IT-Dienstleisters cortility werden jedoch zahlreiche Unternehmen den Termin nicht einhalten können. mehr...

enercity: Test für KI-Energie-Assistenten

[16.07.2026] enercity hat die Testphase eines KI-Energie-Assistenten gestartet, der Kundinnen und Kunden die Verwaltung ihres Energievertrags direkt über ChatGPT ermöglichen soll. Nach Angaben des Unternehmens können unter anderem Vertragsdaten eingesehen, Rechnungen abgefragt und Zählerstände übermittelt werden. mehr...

Stadtwerke Baden-Baden: Neue GIS-Plattform für alle Versorgungssparten

[10.07.2026] Die Stadtwerke Baden-Baden stellen ihre Geoinformations- und Netzsysteme schrittweise auf eine neue webbasierte Plattform um. Nach Angaben von VertiGIS soll damit eine integrierte Arbeitsumgebung für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme entstehen. mehr...

bericht

Mahnwesen: Lücke im SAP-System

[09.07.2026] Stadtwerke, die SAP im Mahnwesen einsetzen, müssen Mahngebühren manuell verbuchen. Das kostet wertvolle Arbeitszeit und birgt die Gefahr von Fehlbuchungen und Compliance-Risiken. Eine SAP-basierte Erweiterung automatisiert den Prozess und beseitigt diese Schwachstelle. mehr...