TrianelIm Metaversum Energie sparen

Trianel will mittels solcher 3D-Umgebungen Energiesparmöglichkeiten aufzeigen.
(Bildquelle: Trianel)
Stadtwerke müssen sich auf potenzielle Energieengpässe vorbereiten und haben daher lokale Energiespar-Kampagnen ins Leben gerufen. Mit dem „Metaversum Energiesparen“ unterstützt Trianel die kommunalen Unternehmen bei dieser Aufgabe. „Der Bedarf der Stadtwerke, ihren Kunden Hilfestellungen zur Energieeinsparung zu bieten, ist groß. Nicht zu Unrecht befürchten Versorger Einnahmeausfälle durch Zahlungsschwierigkeiten der Kunden, die die Höhe der Kostensteigerungen unterschätzen oder schlichtweg nicht stemmen können“, erklärt Paul Jüngst, Leiter des Trendscouting bei Trianel. Beim „Metaversum Energiesparen“ handelt es sich um eine vom Trianel Trendscouting und dem Trianel Digital Lab entwickelte Lösung, die es den Haushaltskunden ermöglicht, per Smartphone, Tablet oder Computer in einer virtuellen 3D-Umgebung Energiesparmöglichkeiten spielerisch zu entdecken. „Virtuelle 3D-Umgebungen – so genannte Metaversen – bieten eine Vielzahl an möglichen Anwendungen im Stadtwerkeumfeld“, berichtet Philipp Stephan, Leiter des Trianel Digital Lab, über die Erfahrungen aus einem vor einigen Wochen durchgeführten Workshop. „Die 3D-Umgebung macht das Thema erlebbar und ist unterhaltsamer als längere Texte oder Listen von Einspartipps. Wir versprechen uns davon einen leichteren Zugang zum Thema für unsere Kunden.“
Zur Realisierung des Metaversum Energiesparen wurden typische Stadtwerke-Kunden skizziert und vier verschiedene Musterwohnungen im virtuellen Raum modelliert. Stadtwerke-Kunden finden hier auf sie zugeschnittene Empfehlungen zum Energiesparen. „Einfache Energiespartipps wie die Nutzung von Topfdeckeln oder die Vermeidung von Geräten im Standby-Betrieb können allen Kunden helfen, Energie einzusparen. Die Möglichkeiten, Sanierungsmaßnahmen umzusetzen, unterscheiden sich hingegen erheblich zwischen Häusern im Bestand und modernen Häusern sowie zwischen Eigentümern und Mietern“, führt Jüngst aus. Erklärtes Ziel ist es, die Kunden durch das 3D-Erlebnis für das eher unangenehme Thema des Verzichts zu begeistern und damit einen nachhaltigeren Effekt zu erzielen. Neben der spielerischen Erkundung und der Information besteht die Möglichkeit, sich auf passende Angebotsseiten der Stadtwerke weiterleiten zu lassen. Das gewonnene Wissen kann so mithilfe der Stadtwerke in die Tat umgesetzt werden. Entwickelt wird die Lösung zunächst als Blueprint gemeinsam mit einem spezialisierten Dienstleister. Die Lösung wird laut Trianel so ausgestaltet, dass eine Anpassung an das Corporate Design der Stadtwerke schnell und unkompliziert möglich ist. Eine Gruppe von zwölf Stadtwerken des Digital Lab begleitet die agile Entwicklung als Nutzergruppe und sorgt dafür, dass der Bedarf der Stadtwerke trotz kurzer Entwicklungszeiten laufend berücksichtigt wird. Die Fertigstellung des Blueprint soll noch im September erfolgen und kurz danach in einer stadtwerkespezifischen Version online gehen.
beegy: HEMS mit automatisierter Direktvermarktung
[14.10.2026] Der Energiedienstleister beegy erweitert sein Heim-Energie-Management-System (HEMS) um eine automatisierte Direktvermarktung von Solarstrom. Stadtwerke und Energieversorger können die Lösung als White-Label-Produkt anbieten. mehr...
Alzey: Energiemanagement senkt Verbrauch und Kosten
[13.10.2026] Die Stadt Alzey hat die Aufbauphase ihres kommunalen Energiemanagements abgeschlossen und überführt es in den Dauerbetrieb. Durch optimierte Heizungsanlagen, Photovoltaik und digitale Gebäudesteuerung konnten bereits deutliche Einsparungen erzielt werden. mehr...
dena: Studie zur Sanierung veröffentlicht
[01.10.2026] Eine dena-Studie vergleicht die Klimawirkung serieller und konventioneller Sanierungen über 50 Jahre. Im untersuchten Modellprojekt schneidet die serielle Sanierung bei den Treibhausgasemissionen etwas besser ab. mehr...
Stuttgart: Energiebericht 2025 vorgelegt
[01.10.2026] Stuttgart hat seinen Endenergieverbrauch seit 1990 um 23 Prozent gesenkt. Bei den städtischen Gebäuden und Anlagen führten Energiemanagement und Sanierungen nach Angaben der Stadt allein 2024 zu Einsparungen von mehr als 100 Millionen Euro. mehr...
Heidelberg: Energiebedarf städtischer Gebäude gesunken
[01.10.2026] Der Energiebedarf der städtischen Gebäude in Heidelberg ist seit 1993 um rund 65 Prozent gesunken. 2025 deckten eigene Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen zudem knapp die Hälfte des Stromverbrauchs der kommunalen Liegenschaften. mehr...
Konstanz: Denkmalschutz trifft Klimaschutz
[07.09.2026] Zwei denkmalgeschützte Gebäude in Konstanz verbinden energetische Sanierung mit Wärmepumpe und Photovoltaik. Die Villa Rosenau und ein Gebäude in der Niederburg zeigen, welche Lösungen unter besonderen baulichen und denkmalrechtlichen Bedingungen möglich sind. mehr...
Heidelberg: Energieverbrauch deutlich gesenkt
[15.07.2026] Die kommunalen Gebäude der Stadt Heidelberg haben ihren Energieverbrauch seit 1993 um rund 67 Prozent reduziert. Nach Angaben der Stadt gingen auch die betriebsbedingten CO₂-Emissionen im Jahr 2024 weiter zurück. mehr...
Bremen: Weserpromenande mit LED-Beleuchtung ausgestattet
[06.07.2026] Die neue Weserpromenade in Bremen-Blumenthal erhält eine energieeffiziente LED-Beleuchtung mit 30 modernen Straßenleuchten. Das Projekt verbindet Stadtentwicklung mit nachhaltiger Infrastruktur und zeigt, wie Beleuchtung Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Umweltschutz zugleich fördern kann. mehr...
Energiemanagement: Cyber-Sicherheit beginnt im Haus
[04.06.2026] PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox kommunizieren über digitale Schnittstellen miteinander und mit der Außenwelt. Heim-Energiemanagementsysteme fungieren dabei als zentrale Schaltstelle. Doch mit der Vernetzung steigt auch die Angriffsfläche. mehr...
IfE: Whitepaper zum Energiemanagement veröffentlicht
[22.05.2026] Das Institut für Energietechnik hat ein neues Whitepaper zum kommunalen Energiemanagement veröffentlicht. Der Leitfaden soll Städten und Gemeinden helfen, Energieverbräuche systematisch zu steuern und Klimaschutzmaßnahmen trotz knapper Ressourcen dauerhaft umzusetzen. mehr...
Karlsbad: Neues Energieversorgungssystem für Schule
[21.05.2026] Die Ludwig-Guttmann-Schule in Karlsbad erhält eine regenerative Wärme- und Kälteversorgung mit Wärmepumpen, Erdsonden und großer Photovoltaikanlage. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Modellprojekt soll den CO₂-Ausstoß um 95 Prozent senken und zeigt, wie energieintensive Schulgebäude klimaneutral betrieben werden können. mehr...
ewo: Beteiligung am Projekt Main-Light
[20.05.2026] ewo beteiligt sich am Projekt Main-Light für die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und liefert die Licht- und Steuerungstechnik für eine autarke, solarbetriebene Außenbeleuchtung. Die Installation soll in Frankfurt zeigen, wie sich energieeffiziente Beleuchtung, Sensorik und insektenfreundliches Licht für öffentliche Räume kombinieren lassen. mehr...
dena: Leitfäden zu seriellen Sanierungen veröffentlicht
[19.03.2026] Das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren veröffentlicht neue Leitfäden für die Planung serieller Sanierungen. Sie bündeln Praxiswissen von der Bestandsaufnahme bis zur Kreislauffähigkeit und sollen Projekte effizienter und sicherer machen. mehr...
Münster: Sanierungskonzept für Quartier geplant
[17.03.2026] Die Stadt Münster entwickelt für den Bezirk Kinderhaus West ein energetisches Sanierungskonzept auf Quartiersebene. Eine Förderung der KfW in Höhe von 193.000 Euro soll helfen, gemeinsame Lösungen für Wärmeversorgung, Gebäudesanierung und Klimaanpassung zu identifizieren. mehr...
Agentur für Erneuerbare Energien: Projekt zur Abwärmenutzung
[16.02.2026] Das Projekt ON_Site erfasst systematisch das Abwärmepotenzial von Rechenzentren und Elektrolyseuren. Das Borderstep Institut und die Agentur für Erneuerbare Energien wollen damit Standortentscheidungen in der Energie- und Digitalinfrastruktur neu ausrichten. mehr...














