H2 kommunalPlattform feiert Einjähriges
Mit der Plattform H2 kommunal hat der Branchenverband Zukunft Gas vor einem Jahr ein wichtiges Forum für den Austausch und Dialog zwischen kommunalen und regionalen Energieversorgern ins Leben gerufen. Die vor allem zum Wissens- und Erfahrungstransfer konzipierte Initiative konnte in den vergangenen zwölf Monaten wichtige Partner aus den Regionen zusammenbringen und ein starkes interdisziplinäres Netzwerk aufbauen. Zum einjährigen Bestehen seiner Plattform H2 kommunal zieht Zukunft Gas ein positives Fazit. Immer mehr Stadtwerke haben Wasserstoff fest in ihre Planungen integriert. So entstehen konkrete Projekte zu Produktion, Transport in den Verteilnetzen und zur Wasserstoffnutzung in unterschiedlichen Anwendungen. Und auch die Angebotsseite wächst stetig. Hersteller erweitern zunehmend ihr Portfolio um wasserstoffbasierte Anwendungstechnologien und Elektrolyse-Anlagen, parallel nehmen auch die Wasserstoffproduktion in den Regionen sowie die professionelle Beschaffung immer deutlichere Züge an. „Wir sehen jeden Tag große Fortschritte im Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in allen Sektoren. Insbesondere im Jahr 2023 wird die Geschwindigkeit des Hochlaufs aufgrund einer Vielzahl an Projekten noch einmal spürbar anziehen“, erklärt Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Gas.
Große Bedeutung kommt dabei den Stadtwerken zu. Sie können als kommunale Energieversorger vor Ort Projekte ausrollen und skalierbare Erfahrungen im Praxisbetrieb sammeln. Ihr gesammeltes operatives und technisches Know-How bringen sie in die Plattform ein und schaffen so die Basis für ein gemeinsames, kommunales Kompetenznetzwerk. Um entsprechende Projekte endlich auf die nächste Stufe zu heben, darf die Gesetzgebung nach Ansicht von Zukunft Gas nicht nur Großabnehmer in der Industrie ins Auge fassen. Mit 35 Mitgliedern zählt die Plattform schon nach einem Jahr zu einem der wichtigsten Netzwerke zum Austausch rund um das Thema Wasserstoff in den Regionen. Kernthemen der Plattform H2 kommunal waren im ersten Jahr neben den Rahmenbedingungen für den Wasserstoffhochlauf Marktverfügbarkeiten unterschiedlicher Technologien für die Wasserstoffnutzung in Industrie, Mobilität und Gebäude sowie die kontinuierliche Reflexion der Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Wasserstoffvorhaben.
Green Hydrogen Hub Stuttgart: Vier Niederdruckspeicher aufgestellt
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Hochschule Bremerhaven: Testlabor für autarkes Energiesystem
[14.09.2026] Die Hochschule Bremerhaven untersucht, wie Wohnsiedlungen und Gewerbegebiete mithilfe von Microgrids weitgehend mit erneuerbaren Energien versorgt werden können. Ein Testsystem auf dem Hochschulgelände kombiniert dafür Photovoltaik, Windenergie, Batteriespeicher und Wasserstoff. mehr...
BDEW: Wasserstoffhochlauf stockt
[11.09.2026] In Deutschland befinden sich derzeit 98 Wasserstofferzeugungsprojekte mit einer Gesamtleistung von knapp 11.900 Megawatt in Planung. Der BDEW fordert bessere Rahmenbedingungen, damit daraus Investitionsentscheidungen und konkrete Projekte werden. mehr...
Hamburger Energienetze: Baustart von H2-Connector
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ABO Energy: Verkauf von H2-Hub
[24.08.2026] ABO Energy hat den H2-Hub im hessischen Hünfeld an Tyczka Hydrogen verkauft. Die Anlage produziert bereits zertifizierten grünen Wasserstoff für Busse und Lkw und umfasst Elektrolyseur, Tankstelle und Trailer-Abfüllung. mehr...
Karlsruhe: Gemeinderat macht Weg für neuen Kraftwerksblock frei
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[18.08.2026] Eine KI-gestützte Software soll den Betrieb von vier Elektrolyseuren im Green Hydrogen Hub Stuttgart optimieren. Die Stadtwerke Stuttgart und ZSW wollen damit Strommärkte, Batteriespeicher und Wasserstoffproduktion so aufeinander abstimmen, dass die Anlage flexibler und wirtschaftlicher arbeitet. mehr...
deeeper.technology: Geodatenanalyse unterstützt Planung von Wasserstoffanlage
[07.08.2026] Eine KI-gestützte Standortanalyse soll den Bau eines Fünf-Megawatt-Elektrolyseurs zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Raum Kempten beschleunigen. Das Projekt zeigt, wie digitale Geodatenanalysen die Planung von Wasserstoffanlagen unterstützen und eine Inbetriebnahme bereits 2027 ermöglichen sollen. mehr...
RWE: Erneuerbarer Wasserstoff erreicht Chemiepark
[06.08.2026] Erstmals ist erneuerbar erzeugter Wasserstoff aus den Elektrolyse-Anlagen in Lingen per Pipeline bis zum Chemiepark Marl transportiert worden. Das Projekt GET H2 Nukleus verbindet Erzeugung, Transport und industrielle Nutzung im Regelbetrieb und gilt als wichtiger Schritt für den Aufbau des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. mehr...
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beyondgas: Wasserstoffprojekte im Fokus
[28.07.2026] Der Wasserstoffkongress beyondgas stellt praxisnahe Projekte und konkrete Entscheidungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet vom 8. bis 10. September in Oldenburg statt und erweitert ihr Programm unter anderem um Workshops und eine Exkursion zu einem Wasserstoffspeicherprojekt. mehr...
Bayerischer Energiepreis: Wasserstoffprojekt H2Direkt hat Auszeichnung erhalten
[13.07.2026] Das Wasserstoffprojekt H2Direkt hat den Bayerischen Energiepreis 2026 in der Kategorie „Energieforschung“ erhalten. Die Auszeichnung würdigt den erstmals erfolgreichen Betrieb eines bestehenden Gasverteilnetzes mit 100 Prozent Wasserstoff und den Übergang in den Regelbetrieb. mehr...
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[06.07.2026] Transport und Speicherung können die Bezugskosten für grünen Wasserstoff bis 2035 deutlich erhöhen, besonders bei Spitzenlastkraftwerken. Eine Analyse von Fraunhofer CINES zeigt, warum Infrastrukturkosten für die Energiewirtschaft entscheidend werden und welche Unterschiede zur Industrie bestehen. mehr...
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[30.06.2026] Chemnitz treibt den Ausbau seiner Wasserstoff- und Speicherinfrastruktur mit mehr als 30 Millionen Euro aus dem EU-Just-Transition-Fund voran. Die Fördermittel fließen in die Anbindung an das künftige Wasserstoffkernnetz sowie in einen Energiepark mit Photovoltaik und Großbatteriespeicher und stärken damit die regionale Energiewende. mehr...
















