enercityÜber acht Milliarden Euro Rekordumsatz

Marc Hansmann, Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva und Dirk Schulte von enercity konnten ein Rekordergebnis verknden (v.l.n.r.).
(Bildquelle: Franz Bischof / enercity)
In einem herausfordernden Marktumfeld hat der Energiedienstleister enercity 2022 ein Rekordergebnis und somit das beste Geschäftsresultat der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz ist um 61,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 8,1 Milliarden Euro gestiegen. Das EBITDA ist um 23,4 Prozent auf 408 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Konzerns liegt mit 218,5 Millionen Euro um 3,2 Prozent über dem Vorjahr (2021: 211,8 Millionen Euro). Damit hat enercity sein strategisches Ziel einer Ergebnisverdopplung bis 2025 gegenüber 2016 vorzeitig erreicht.
Die Investitionen liegen ebenfalls auf Rekordniveau: Mit einem Volumen von 283,9 Millionen Euro im Jahr 2022, ein Plus von 66,1 Prozent im Vergleich zu 2021, festigt enercity weiter die Basis für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der Kundinnen und Kunden durch den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung, kundennahen Dienstleistungen sowie leistungsfähige Infrastruktur.
Bestätigung der bisherigen Arbeit
„Wir sehen dieses sehr gute Ergebnis als Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, aber zugleich auch als Motivation, diesen erfolgreichen Weg mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu verfolgen“, sagt enercity-Geschäftsführerin Susanna Zapreva. Einen Weg, den die Kundinnen und Kunden honorieren: enercity konnte im Geschäftsjahr 2022 erneut punkten. „Wir haben die Menschen nicht im Regen stehen lassen, als sich der Markt bei den Energielieferanten innerhalb kürzester Zeit stark reduziert hat“, so Zapreva. „Dank einer vorausschauenden Beschaffungsstrategie gelang es uns, die Preise weiterhin attraktiv zu halten.“ So lagen und liegen die Grundversorgungstarife für Strom und Gas unterhalb der gesetzlichen Preisbremsen.
Gehobenes Preisniveau
Das insgesamt erheblich gestiegene Preisniveau am Strom- und Gasmarkt führte in Summe zu Zurückhaltung bei den Großhandelstätigkeiten. Mit 19.619 Gigawattstunden(GWh) im Jahr 2022 lag der Stromabsatz um 31,3 Prozent unter Vorjahresniveau (28.570 GWh). Der Erdgasabsatz ist 2022 um 28,7 Prozent auf 32.710 GWh gesunken (Vorjahr: 45.845 GWh). Der Wärmeabsatz ging 2022 von 3.095 GWh gering um 12,1 Prozent auf 2.722 GWh zurück. Der Wasserabsatz blieb mit 42 Millionen Kubikmetern auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Wärmeerzeugung bei enercity ist im Jahr 2022 um zwölf Prozent auf 2.894 Gigawattstunden (GWh) zurückgegangen, der Anteil der erneuerbaren Energien beziehungsweise Abwärme legte zwei Prozent auf nunmehr 20,7 Prozent zu. Die Gesamtstromerzeugung bei enercity hat 2022 um 0,6 Prozent leicht zugenommen und umfasst 3.313 GWh (2021: 3.267 GWh). Die erneuerbare Stromerzeugung hat um 2,3 Prozent zugelegt und macht mit 1.161 GWh einen Anteil von 35 Prozent an der Gesamtstromerzeugung aus (2021: 34,7 Prozent). Durch das zum Jahresanfang erweiterte Windkraftportfolio der Norderland-Gruppe wird schon dieses Jahr der Erneuerbaren-Anteil deutlich über 50 Prozent liegen.
Ausbau der Windkraft
enercity baut seine Windkraft immer weiter aus. Dazu trägt auch die erwähnte Übernahme von 166 Windanlagen aus dem Norderland-Portfolio zum Jahresanfang bei. Die Windanlagenleistung hat sich bei enercity damit mehr als verdoppelt und beträgt nun 712 Megawatt in 83 Windparks mit insgesamt 348 Windenergieanlagen. enercity ist damit bundesweit in die Spitzengruppe der Onshore-Windkraftbetreiber aufgestiegen.
Im Bereich der Dienstleistungen entwickelten sich 2022 auch die PV-Anlagen positiv. Das junge Geschäftsfeld schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Auftragsvolumen von 34 Megawatt peak ab. Im Zuge der Kooperationen mit dem Land Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover sind zehntausende Quadratmeter Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Ämtern installiert worden – weitere befinden sich bereits in Planung.
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