Donnerstag, 24. September 2026

infrestBTB tritt Baustellenatlas bei

[29.05.2024] Der Baustellenatlas von infrest ermöglicht es den teilnehmenden Unternehmen, zeitliche und räumliche Überschneidungen ihrer geplanten Baumaßnahmen frühzeitig zu identifizieren und ihre Baumaßnahmen zu koordinieren. Ihm ist jetzt der Berliner Energieversorger BTB beigetreten.
Der Berliner Energieversorger BTB GmbH hat sich jetzt dazu entschieden

Der Berliner Energieversorger BTB GmbH hat sich jetzt dazu entschieden, sich am infrest Baustellenatlas in Berlin zu beteiligen.

(Bildquelle: infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH)

Der Berliner Energieversorger BTB hat sich jetzt dazu entschieden, sich am infrest Baustellenatlas in Berlin zu beteiligen. Wie das Software-Unternehmen infrest mitteilt, versorgt BTB über ein Wärmeverbundnetz rund 80.000 Wohnungen, Gewerbeimmobilien, öffentliche Einrichtungen und wichtige Industrie- und Forschungsstandorte in der Hauptstadt mit nachhaltiger Wärme, Strom, Kälte. Der von infrest gemeinsam mit den Berliner (Energie-)Netzbetreibern entwickelte infrest Baustellenatlas (BSA) ist in Berlin bereits im Jahr 2016 eingeführt worden und wird inzwischen auch in Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen und im Landkreis Ahrweiler eingesetzt.

Überschneidungen frühzeitig erkennen

Die webbasierte Software-as-a-Service(SaaS)-Lösung ermögliche es den teilnehmenden Unternehmen, zeitliche und räumliche Überschneidungen ihrer geplanten Baumaßnahmen frühzeitig zu identifizieren und ihre Baumaßnahmen zu koordinieren. Im Idealfall könne die Koordinierung neben kürzeren Gesamtbauzeiten auch zu deutlichen Kostenersparnissen führen. Gemeinsam mit BTB verfügten in Berlin inzwischen rund 20 große Infrastrukturbetreiber und erste Verwaltungen über Schreib- und/oder Leserechte im infrest Baustellenatlas und könnten ihre geplanten Bauvorhaben schon während der Planung im System hinterlegen. Bei einer möglichen Überschneidung würden die Verantwortlichen vom System automatisch informiert und könnten sich direkt an die im System hinterlegten Fachkollegen in den anderen Unternehmen wenden, um über eine gemeinsame Durchführung zu sprechen. Neben dem georeferenzierten Überblick aller geplanten Baumaßnahmen könnten zur besseren Planung auch Umleitungen, Aufgrabeverbote und Veranstaltungen im städtischen Raum im System hinterlegt werden.

Verkehrsplanung im Blick

Oft gingen die geplanten Tiefbauarbeiten auch mit Verkehrseinschränkungen einher. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, habe infrest die webbasierte Lösung im vergangenen Jahr in Richtung Verkehrsplanung erweitert. Die Infrastrukturbetreiber beziehungsweise die von ihnen beauftragten Verkehrsplaner könnten die für die Baumaßnahmen notwendigen Verkehrsänderungen in Verbindung mit Umleitung hinterlegen. Häufig werde von den städtischen Verkehrsunternehmen bei Bautätigkeiten an den Gleisnetzen ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um bei der Planung neuer Baumaßnahmen die Behinderung dieser temporären Verkehrsverbindungen zu vermeiden, können die Verkehrsbetriebe diese auch in den infrest Baustellenatlas einbinden. Das führe im Resultat zu weniger Staus und einem besseren Verkehrsfluss im Wirtschaftsverkehr.





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