Würzburg15. Platz im VDA-Ranking zur Elektromobilität

Würzburg belegt im VDA-Ranking Platz 15.
(Bildquelle: Stefanie Jakob)
Würzburg gehört bundesweit zu einem attraktiven Standort für Elektromobilität. Wie die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-Gesellschaft (WVV) mitteilt, stehen zu Jahresbeginn 2026 in der Stadt und im Umland 388 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 118 Standorten zur Verfügung. Das entspricht einem Zuwachs von gut einem Drittel gegenüber dem Vorjahr. Im aktuellen Ranking des Verbands der Automobilindustrie (VDA) belegt Würzburg damit Platz 15 von insgesamt 399 bewerteten Städten.
Nach Angaben von WVV treiben insbesondere die Stadtwerke Würzburg (STW), eine Tochtergesellschaft des Konzerns, den Ausbau der Lade-Infrastruktur voran. Hintergrund ist die weiter steigende Zahl von Elektrofahrzeugen in der Region. Im Stadt- und Landkreis Würzburg waren im August 2025 mehr als 16.000 E-Autos zugelassen, was einem Anteil von rund sieben Prozent am gesamten Fahrzeugbestand entspricht und damit über dem Bundesdurchschnitt von 5,8 Prozent liegt. Allein in der Stadt Würzburg waren zu diesem Zeitpunkt 8.844 reine Elektro- und Hybridfahrzeuge registriert.
Der Ausbau der Ladepunkte erfolgt laut WVV auf Basis regelmäßiger Standortanalysen. Bernd Hammer, Abteilungsleiter Telekommunikation und Verkehrstechnik bei der WVV, erklärt, dass die Planung am tatsächlichen Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet werde. Die zugrunde liegenden Studien würden im Dreijahresrhythmus überprüft und anhand aktueller Zulassungszahlen sowie technischer Entwicklungen wie steigender Fahrzeugreichweiten angepasst. Vorstandsvorsitzende Dörte Schulte-Derne sieht darin die Grundlage für einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb der Anlagen.
Derzeit betreibt WVV Energie nach eigenen Angaben 93 Standorte mit AC-Ladepunkten sowie 27 Standorte mit DC-Technik. Hinzu kommen mehr als 38 Schnellladesäulen mit insgesamt 76 Ladepunkten. Diese sollen insbesondere an stark frequentierten Orten wie Parkplätzen, Parkhäusern und Nahversorgungszentren kurze Ladezeiten ermöglichen. Zu den jüngsten Projekten zählt ein Ladepark mit drei Schnellladesäulen in der Nähe der Autobahn.
Auch aus dem Rathaus kommt Zustimmung. Oberbürgermeister Martin Heilig (Bündnis 90/Die Grünen) betont laut WVV, dass die Platzierung im VDA-Ranking die guten Rahmenbedingungen für den Umstieg auf Elektromobilität unterstreiche und zugleich einen Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaziele leiste.
Ergänzend verweist WVV auf Informationsangebote zu Förderprogrammen und Vorteilen rund um Elektromobilität auf seiner Internetseite. Mit der sogenannten Komfortkarte können Nutzerinnen und Nutzer an den öffentlichen Ladesäulen des Unternehmens bargeldlos laden und erhalten zudem einen Rabatt auf Parkgebühren. Für Energiekundinnen und -kunden mit Komfortkarte gibt die WVV Preise von 44 Cent pro Kilowattstunde an DC-Ladepunkten und 36 Cent pro Kilowattstunde an AC-Ladepunkten an.
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