SachsenFörderbank unterstützt Energiewendeprojekte

Die Sächsische Aufbaubank begleitete im Jahr 2025 Energiewende-Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 1,2 Millionen Euro.
(Bildquelle: Smederevac/Getty Images)
Mit dem Sachsenkredit Energie und Speicher bringt die Sächsische Aufbaubank (SAB) Investitionen in Photovoltaik, Windkraft und Speichersysteme in die Umsetzung. Wie die Förderbank mitteilt, begleitete sie im Jahr 2025 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 1,2 Millionen Euro. Das Programm richtet sich an natürliche Personen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Kommunen, Unternehmen und weitere Institutionen in Sachsen.
Ein konkretes Beispiel liefert die Ver- und Entsorgungswerke Bad Muskau. Das Unternehmen finanzierte mit dem Kredit moderne Speicherlösungen, um selbst erzeugte erneuerbare Energie effizienter zu nutzen und die Betriebssicherheit der Kläranlage zu erhöhen. Ziel ist es, Lastspitzen abzufangen, Stromkosten zu senken und die Eigenversorgung zu stärken.
„Dank des Kredits können wir die Energiekosten langfristig senken und die Betriebssicherheit unserer Kläranlage erhöhen“, sagt Geschäftsführerin Andrea Mundt. „Die Förderung hilft uns, Kostensteigerungen abzufedern und gleichzeitig in zukunftssichere Technologien zu investieren.“ Positiv bewertet sie zudem die Zusammenarbeit mit der Landesbank Baden-Württemberg und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Von der Antragstellung bis zur Bewilligung sei die Begleitung eng gewesen, die Abwicklung zügig und der bürokratische Aufwand gering.
Nach Angaben der SAB bietet der Sachsenkredit attraktive Konditionen und flexible Rückzahlungsmodalitäten. Er soll Investitionen beschleunigen und Projekte wirtschaftlich tragfähig machen, insbesondere in der kommunalen Infrastruktur und im Mittelstand. „Mit dem Sachsenkredit Energie und Speicher setzen wir ein klares Zeichen für die Energiewende in Sachsen. Wir unterstützen die Akteure vor Ort dabei, Investitionsentscheidungen schneller zu realisieren und Projekte wirtschaftlich tragfähig umzusetzen“, sagt SAB-Pressesprecher Volker Stößel.
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