Mittwoch, 22. Juli 2026

evmNachhaltige Energiegewinnung

[13.03.2026] Die Wind- und Solarparks der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nun plant das Unternehmen die Errichtung weiterer Anlagen in der Region.
Solarpark der Energieversorgung Mittelrhein (evm) in Görgeshausen mit mehreren Reihen von Photovoltaikmodulen auf einer Wiese.

Die evm betreibt Solarparks unter anderen in Görgeshausen.

(Bildquelle: Sascha Ditscher/evm)

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat im Jahr 2025 rund 72 Millionen Kilowattstunden Strom aus eigenen Anlagen mit erneuerbaren Energien produziert. Wie das Unternehmen mitteilt, stammen davon rund 15 Millionen Kilowattstunden aus Photovoltaik und gut 57 Millionen Kilowattstunden aus Windenergie. Diese Strommenge würde ausreichen, um rechnerisch etwa 58.000 Menschen ein Jahr lang mit Energie zu versorgen. Die Produktion liegt damit leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau.

Die evm betreibt mehrere Solarparks in Mastershausen, Görgeshausen, Höhn und Hachenburg sowie größere Photovoltaikanlagen auf eigenen Liegenschaften. Hinzu kommen zwei Windparks in Höhn und Waigandshain sowie ein Wasserkraftwerk in Nauroth. „Unsere regenerativen Anlagen zeigen, dass eine regionale, nachhaltige Energiegewinnung langfristig verlässlich funktioniert“, sagt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Mit unseren Projekten in der Region stärken wir die lokale Wertschöpfung und leisten einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Stromproduktion.“

Laut Angaben der evm plant das Unternehmen den Bau weiterer Anlagen für erneuerbare Energien in der Region. Dazu gehört der Windpark Schneifelhöhe in der Verbandsgemeinde Prüm, dessen Bau vor wenigen Monaten begonnen hat. Er soll im kommenden Jahr mit einer Leistung von 77 Megawatt ans Netz gehen und jährlich rund 200 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. „Das wird unser bisher größtes Windprojekt und ein echter Quantensprung für die regionale Versorgung mit erneuerbarer Energie“, sagt Peerenboom.





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