Donnerstag, 11. Juni 2026

Stadtwerke HeidenheimSolarpark Lohnweiler ist in Betrieb gegangen

[11.06.2026] JUWI und die Stadtwerke Heidenheim haben den Solarpark Lohnweiler in Rheinland-Pfalz mit 20 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Das Projekt stärkt das Erneuerbare-Energien-Portfolio der Stadtwerke und bringt auch der Standortgemeinde zusätzliche Einnahmen.

Der Solarpark Lohenweiler ist Ende Mai in Betrieb gegangen.

(Bildquelle: JUWI GmbH)

Der Solarpark Lohnweiler im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel speist seit Ende Mai Strom ins Netz ein. Wie Juwi berichtet, haben das Unternehmen und die Stadtwerke Heidenheim damit innerhalb weniger Monate ihr zweites gemeinsames Solarprojekt erfolgreich ans Netz gebracht.

Die Freiflächenanlage verfügt über eine Leistung von 20 Megawatt und soll jährlich rund 23 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Strombedarf von etwa 7.700 Haushalten. Bereits 2025 hatten die Partner den Solarpark Truppacherhof in Contwig mit einer Leistung von 10,8 Megawatt realisiert.

Mit der Inbetriebnahme wächst das Erneuerbare-Energien-Portfolio der Stadtwerke Heidenheim auf rund 285 Megawatt. Die Wind- und Solarparks des Unternehmens erzeugen nach Angaben der Stadtwerke zusammen etwa 558 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit liegt die Erzeugung deutlich über dem jährlichen Stromabsatz im Netzgebiet von Heidenheim, der bei rund 180 Millionen Kilowattstunden liegt.

Juwi entwickelte den Solarpark Lohnweiler und begann im August 2025 mit dem Bau. Der Verkauf an die Stadtwerke Heidenheim wurde im Januar 2026 abgeschlossen. Nach der Inbetriebnahme übernimmt JUWI auch die technische Betriebsführung der Anlage.

Der Solarpark entstand auf einer Fläche von 25 Hektar. Insgesamt wurden 32.500 Solarmodule des Herstellers Longi installiert. Der erzeugte Strom wird über einen knapp vier Kilometer langen Anschluss in das Mittelspannungsnetz der Pfalzwerke Netze eingespeist.

Auch die Gemeinde Lohnweiler profitiert finanziell von dem Projekt. Für die Anlage ist eine freiwillige Kommunalabgabe von 0,2 Cent je eingespeister Kilowattstunde vorgesehen. Daraus ergeben sich nach Angaben von Juwi jährliche Mehreinnahmen von rund 40.000 Euro, die die Kommune für freiwillige Leistungen einsetzen kann.





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