Montag, 4. Mai 2026

KaiserslauternPhotovoltaikanlagen erhalten Batteriespeicher

[04.05.2026] Kaiserslautern rüstet mehrere städtische Gebäude mit Batteriespeichern für bestehende Photovoltaikanlagen aus. Die zusätzlichen Speicher sollen den Eigenverbrauch deutlich steigern, Energiekosten senken und sind Teil eines größeren kommunalen Klimaschutzprogramms.

Der Batteriespeicher in der Luitpoldschule, bereits versehen mit dem KIPKI-Logo.

(Bildquelle: Stadt Kaiserslautern)

Kaiserslautern erweitert an mehreren Schulen und Kitas die vorhandenen Photovoltaikanlagen um Batteriespeicher. Wie die Stadt mitteilt, laufen die Nachrüstungen im Rahmen des Landesprogramms KIPKI, des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation.

Bereits installiert sind drei Batteriespeicher mit jeweils 15,79 Kilowattstunden Speicherkapazität: in der Kita Mini Max sowie in den Sporthallen der Bännjerrückschule und der Luitpoldschule. Die Systeme speichern Solarstrom, der tagsüber nicht sofort im Gebäude verbraucht wird, und stellen ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Damit steigt der Anteil des selbst genutzten Stroms deutlich, zugleich sinkt die Einspeisung ins öffentliche Netz zu Lastzeiten. 

Für die Stadt hat das einen doppelten Effekt. Zum einen reduziert sich der Bezug von Netzstrom, der derzeit im Schnitt 32 Cent pro Kilowattstunde kostet. Jede zusätzlich selbst genutzte Kilowattstunde entlastet damit unmittelbar den städtischen Energieetat. Zum anderen rechnet die Verwaltung durch die drei bislang installierten Speicher mit einer CO2-Einsparung von rund 29 Tonnen pro Jahr. 

Rund 45.000 Euro hat die Stadt bislang in die drei Anlagen investiert. Für das Teilprojekt „Batteriespeicher zur Erhöhung des Stromeigenverbrauchs“ stehen im KIPKI-Rahmen insgesamt 135.000 Euro bereit. Weitere Anlagen sind für die Sporthalle des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und die Grundschule Dansenberg ausgeschrieben. 

Das Batteriespeicherprojekt ist nur ein Baustein eines deutlich größeren Förderpakets. Kaiserslautern erhält aus dem KIPKI-Programm des Landes rund 4,3 Millionen Euro für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen; die Umsetzung muss bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein. Neben den Batteriespeichern finanziert die Stadt daraus unter anderem die Erweiterung des Gasspeichers an der Kläranlage, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, zusätzliche Fahrradinfrastruktur sowie die Beschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark.





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